Der Wunschbaum von Sandra Paretti

25. September 2017 Author: admin

Es ist Silvester 1900. Wie jeden Morgen steht Camilla Hofmann zeitig auf. Doch heute freut sie sich nicht wirklich auf die Feier am Abend. Denn dann will ihr Vater ihre Verlobung bekannt geben. Sie soll einen jungen Kaufmann heiraten, der sein Geld in die elterliche Firma einbringen will. Am Nachmittag trifft sich ihr Vater nochmal mit dem Bräutigam und seiner Familie. Als er dann am Abend zur Feier kommt, merkt Camilla, dass etwas nicht stimmt. Die Familie hat sich im letzten Moment aus dem Arrangement zurückgezogen. Nun ist die Firma Hofmann pleite und alles wird verkauft. Einige Monate später lernt Camilla Carl Senger kennen, der als Reisender für ihren Vater unterwegs war. Er macht ihr einen geschäftlichen Vorschlag. Und so heiraten die beiden und eröffnen eine neue Firma, die bald sehr erfolgreich ist.

Also ich fand das Buch nicht so toll. Die Geschichte und die Zeit, in der sie spielt, ist sehr interessant. Aber ich finde die Geschichte schlecht umgesetzt. Alles interessante z. B. wie Camilla die Firma wieder aufgebaut hat oder wie sie die Firma durch den Krieg bekommen hat, hat mir gefehlt. Auch sind sehr große zeitliche Sprünge in der Erzählung. Das stört den Lesefluss schon etwas, da man jedes Mal neu überlegen muss, um was es jetzt geht. Auch konnte ich mir die Figuren und Orte nicht so gut vorstellen, weil die Autorin beides nur oberflächlich beschrieben hat. Desweiteren sollte man einige geschichtliche und Berlin Kenntnisse haben, um alles zu verstehen. Den Schluß fand ich dann sehr enttäuschend, da er sehr viele Fragen offen lässt.
Also für mich fällt das Buch in die Kategorie „kann man mal lesen, muss man aber nicht“. Aber vielleicht gefällt der Roman einem anderen Leser ja besser. Da ich das Buch gebraucht für einen Euro gekauft habe, war die Enttäuschung für mich nicht ganz so groß.

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Das späte Geständnis von Stefan Murr

11. September 2017 Author: admin

Spätherbst 1989 in Ostdeutschland – Der Drucker Eicke Nordhöven stürmt mit anderen Menschen einen ehemaligen Stasi-Bungalow. Dort findet er einige Hefte von einem Dr. Steppach. Dieser hat ihm mal sehr geholfen, ist aber bei einem Unfall ums Leben gekommen. Eicke nimmt die Hefte mit und liest sie. Sie erzählen eine Liebesgeschichte eines Prof. Fredeburg und einer Schwester Florence aus dem zweiten Weltkrieg….

Also ich fand das Buch nicht so toll. Die Geschichte plätschert so vor sich hin ohne wirklich interessant oder spannend zu sein. Die Figuren und Landschaften werden nicht oder schlecht beschrieben, so dass man Mühe hat sich alles vorzustellen. Auch bin ich mit den Figuren nicht wirklich warm geworden. Begebenheiten aus dem Zweiten Weltkrieg werden so nebenbei erwähnt, um dem Leser zu vermitteln in welcher Zeit die Geschichte spielt. Man erfährt aber nicht wirklich wie es den Leuten damals ging. Auch verschließt sich mir warum der Autor das Ganze in drei Zeitschienen gepackt hat. Die eigentliche Geschichte spielt zwischen 1941 und 1944, dann gibt es eine weitere 1961 und am Anfang und Ende ganz kurz etwas im Jahr 1989.
Ich eine gekürzte Version dieses Buches gelesen. Evtl. wurden ja wichtige Stellen entfernt?
Jedenfalls hat mir das Buch nicht gefallen und ich würde es nicht weiterempfehlen. Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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Der Fall Harrison von Dorothy Sayers

6. September 2017 Author: admin

Die Harrisons führen eine nicht sehr glückliche Ehe. Da sie ein großes Haus bewohnen vermieten sie einige Zimmer. Eines Tages ziehen ein Maler und sein Freund – ein Schriftsteller – dort ein. Immer wieder bekommen die beiden mit, dass die Harrisons sich streiten. Und so fängt der Maler eine heimliche Beziehung mit Mrs. Harrison an, dem Schriftsteller dagegen sind diese Streitszenen immer peinlich und er erwägt auszuziehen. Eines Tages gibt es ein großes Mißverständnis und die beiden ziehen bei den Harrisons aus. Monate später ist der Maler zu Besuch in Mr. Harrisons Urlaubshütte. Doch kurz darauf wird Mr. Harrison tot aufgefunden….

Hmm, so richtig hat mir das Buch nicht gefallen. Die Geschichte an sich war ja spannend, aber ich fand die Umsetzung nicht so gut. Das ganze Buch besteht nur aus Briefen und schriftlichen Aussagen der Beteiligten. Es war schon recht anstrengend zu lesen. Bei jedem Brief habe ich erstmal überlegt wer an wen schreibt und worum es beim letzten Brief ging. Auch muss man sich so die Geschichte halbwegs selbst zusammenreimen. Ich fand das Buch auch teils langatmig, da die Briefe manchmal recht lang, aber eher nichtssagend waren. Dass es hier um den Tod nach dem Verzehr von Pilzen geht, erfährt man erst nach ca. der Hälfte des Buches.
Also mir hat diese Erzählweise nicht gefallen. Ich mag es, wenn die Personen richtig vorgestellt werden und dann ein cleverer Detektiv den Fall aufklärt – Schritt für Schritt.
Aber vielleicht gefällt das Buch einem anderen Leser ja besser.

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Die schwarze Hornisse von Alistair MacLean

17. August 2017 Author: admin

Oberst Raine hat einen heiklen Auftrag zu vergeben. Deshalb holt er seinen besten Mann John Bentall. In letzter Zeit sind einige hochrangige Wissenschaftler mit ihren Frauen verschwunden. Alle hatten sich auf eine Stellenanzeige beworben. Nun soll sich Bentall ebenfalls als Wissenschaftler ausgeben. Seine Kollegin Mary Hopeman soll seine Gattin sein. Schon kurz nachdem sie sich auf den Weg gemacht haben, schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste…

Also ich fand das Buch eher langweilig. Irgendwie hat man das Gefühl, dass der Anfang und die folgende Geschichte kaum zusammenpassen. Von den verschwundenen Wissenschaftlern ist erst wieder ab ca. der Hälfte des Buches die Rede. Auch erfährt man dort erst was es mit der schwarzen Hornisse auf sich hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es aber auch nicht spannender. Das Ende kommt dann recht überraschend und lässt zahlreiche Fragen offen.
Auch haben mich die teils verschachtelten oder ellenlangen Sätze echt genervt, da man diese manchmal mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen. Das trübt den Lesespaß ungemein.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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Jane Eyre von Charlotte Bronte

1. Juni 2017 Author: admin

Jane Eyre ist Waise und lebt bei ihrer Tante, die selbst zwei Kinder hat. Doch weder die Tante noch die Kinder mögen Jane. Und so kommt es, dass die Tante Jane eines Tages in eine Waisenanstalt schickt. Dort lernt sie fleißig und findet Freundinnen, auch unter den Lehrerinnen. Nach ihrem Abschluß bleibt sie als Lehrerin in der Anstalt. Einige Zeit danach sucht sie per Zeitungsannonce eine Stelle als Gouvernante. Sie erhält eine Antwort. Doch hört sich alles so gut an, dass Sie die Stelle annimmt. Sie hat in einem großen Haus ein kleines Mädchen aus Frankreich zu unterrichten. Einige Tage nachdem sie die Stelle angetreten hat, kommt der Hausherr wieder und Jane ist zum ersten Mal verliebt….

Hmm, einerseits fand ich den Roman sehr herzergreifend, man konnte gut mit den Personen mitfühlen und sich alles gut vorstellen, da die Autorin sich viel Mühe mit dem Beschreiben von Personen und Landschaften gegeben hat. Andererseits fand ich das Buch auch etwas langweilig. Einige Szenen wurden derart lang beschrieben, dass ich fast eingeschlafen wäre. Insgesamt finde ich es ist ein Buch, das man durchaus mal lesen kann.

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Sturmhöhe von Emily Bronte

1. April 2017 Author: admin

Mr. Lockwood ist der neue Pächter von Trushcross Grange. Kurz nach seinem Einzug macht er sich auf den Weg zu seinem Nachbarn und Verpächter Mr. Heathcliff Linton. Dieser ist aber recht mürrisch und mag Besuch nicht. Doch Mr. Lockwood lässt sich davon nicht abhalten und kommt kurz darauf gleich nochmal vorbei. Doch an diesem Abend fängt es heftig an zu schneien, so dass er gezwungen ist auf Wuthering Heights zu übernachten. Mr. Linton verbietet es mehr oder weniger, doch eine Angestellte hat ein Einsehen und zeigt ihm ein Zimmer weit ab. Dort macht er es sich in einem merkwürdigen Bett gemütlich. Es ist mehr wie eine Höhle und an den Wänden findet er einige Bücher, die ihn neugierig machen. Am nächsten Tag fragt er seine Haushälterin Nelly was sie über die Familie Linton weiß. Und so erzählt sie eine rührende Liebesgeschichte voller Schmerz…

Hmm, ich weiß nicht so recht. Ich fand das Buch eher langatmig. Ich bin irgendwie nicht richtig warm geworden mit den ganzen Personen. Ich musste immer erst überlegen wer das nun wieder ist. Die Geschichte an sich ist auch nicht wirklich spannend oder interessant, sie plätschert halt so vor sich hin. Mein Fazit: Kann man mal lesen, muss man aber auch nicht. Ich würde diesen Roman nur jemanden empfehlen, der sich für englische Klassiker interessiert.

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Stolz und Vorurteil von Jane Austen

19. März 2017 Author: admin

Die Familie Bentley wohnt im ländlichen England und hat 4 Töchter, die alle noch unverheiratet sind. Eines Tages zieht ein junger, gut aussehender, vermögender, lediger Mann – Mr. Bingley -ganz in der Nähe ein. Sofort wird er von allen Nachbarn zu Bällen eingeladen und jede Familie hofft ihn als Schwiegersohn zu bekommen. Doch er hat nur Augen für Jane Bentley. Kurz darauf ziehen seine Schwestern zu ihm und freunden sich mit den Mädchen an. Doch als Mr. Bingley eines Tages nach London reisen muss, folgen seine Schwestern ihm nach einiger Zeit. Bleibt die Frage wird irgendjemand Mr. Bingley heiraten?

Hmm, also ich bin bei diesem Buch ziemlich hin und her gerissen. Einerseits ist es ja schon interessant wie die gut betuchten Leute damals in England gelebt haben und was sie so dachten. Andererseits ist das Buch auch furchtbar langatmig und langweilig, weil eigentlich nichts passiert. Auch fand ich die vielen Personen einfach nur verwirrend. Ich hatte ständig Probleme die Personen wieder richtig zuzuordnen, was den Lesefluss doch etwas behindert hat. Deshalb habe ich nach ca. einem Drittel abgebrochen. Eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe.
Ich habe das Buch als Ebook gelesen (in einem Bundle „Große Klassiker der englischen Literatur“ für 0,49 Euro gekauft). Da ich ja nur einen sehr geringen Preis bezahlt habe, ist es nicht ganz so tragisch, dass es mir nicht gefallen hat. Ich würde diesen Roman auch nur jemandem empfehlen, der mal einen Klassiker lesen möchte. Das war auch meine Intension. Aber ich habe schnell festgestellt, dass das nichts für mich ist.

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Tiefer Süden von Gwen Bristow

8. März 2017 Author: admin

Der Krieg ist vorbei und die Familie Sheramy aus Conneticut hat ein Stück Land vom Englischen König bekommen. Nun machen sie sich auf den Weg nach Louisana. Auf ihrem Weg treffen sie auf dem Fluss den Schmuggler Philip Larne. Er verliebt sich sofort in die Tochter der Sheramys – Judith. Sie flieht mit ihm in einer Nacht-und-Nebel-Aktion und heiratet ihn. Philip baut daraufhin auf seiner Plantage ein Haus. Judiths Familie bezieht eine Plantage ganz in der Nähe. Bald wird Judiths Mutter krank und stirbt. Nun bleiben nur noch ihr Bruder und ihr Vater auf der Plantage. Bis ihr Bruder sich eines Tages in die Kreolin Dolores verliebt…

Was für ein langweiliges Buch! Ich hatte Schwierigkeiten mir die Personen vorzustellen, da man kaum Informationen bekommt. Auch hatte ich den Eindruck, dass jedes Kapitel eher eine Kurzgeschichte war, denn die zeitlichen Sprünge waren oft sehr groß. Auch fand ich, dass man kaum was vom damaligen Leben erfahren hat. Ganz ehrlich, ich hab nach knapp der Hälfte aufgegeben, weil ich keine richtige Handlung erkennen konnte. Das ist ausnahmsweise mal ein Buch, das ich nicht weiterempfehlen würde. Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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Die geheime Liste von Pierre Woog

21. Januar 2017 Author: admin

Prof. Max Jäger und seine Frau machen desöfteren Urlaub in Marbella. Dabei lernen sie Ismail Jalid-al-Kassim kennen – einen Geschäftsmann. Nach seinem Tod taucht die Polizei auch bei Jäger auf. Man wirft ihm einige Kapitalverbrechen vor, die er gemeinsam mit Kassim begangen haben soll. Da Jäger nicht kooperiert, sperrt man ihn ins Gefängnis. Nach einigen Tagen bietet man ihm einen Deal an. Er soll als Arzt für den Geheimdienst arbeiten. Zunächst will Jäger das nicht, aber der Beamte hat schlagende Argumente und so stimmt er doch zu. In den folgenden Monaten kommt er dann dahinter was er eigentlich tun soll und das gefällt ihm gar nicht….

Ein halbwegs spannendes Buch, das aber teils schwer zu lesen war.
Die Geschichte an sich war schon spannend, aber eigentlich geht es hier kaum um diese geheime Liste, die taucht nur gelegentlich am Rande auf. Vor allem geht es darum wie der Geheimdienst Jäger zum mitmachen bewegt. Und das zieht sich dann. Am Anfang gab es eine ellenlange Einleitung, die aber mit so vielen Personen gespickt war, dass man schnell den Überblick verlor. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte gab es einfach zu viele Personen. Leider wurden die Personen nicht richtig vorgestellt, so dass man sich von ihnen kein Bild machen konnte.
Schwer zu lesen war das Buch, weil es teilweise sehr lange und stark verschachtelte Sätze enthielt. Was mich ebenfalls gestört hat, waren die Wörter „parkieren“ für parken und „das Tram“ statt „die Tram“. Ich hab dann im Duden nachgeschlagen. Das ist schweizerdeutsch. Na gut, vielleicht für einen Deutschen eben nur ungewohnt.
Alles in allem hat mir das Buch aber nicht gefallen und ich bin froh, dass ich es gebraucht für einen Euro gekauft habe. Mehr hätte ich dafür nicht ausgeben wollen. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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Die Farben der Freiheit von Barbara Hambly

11. Januar 2017 Author: admin

New Orleans 1833 – Es ist Mardi Gras. Tagelang finden Maskenbälle statt. Auf einem dieser Bälle findet man in einer Garderobe eine Leiche. Es ist die begehrteste Kokette der Stadt. Auf dem Ball wurde aber auch Madeleine Trepagier von einigen Leuten gesehen. Ihr Mann schenkte der Kokette eine Menge Schmuck, der eigentlich Madeleine gehörte. Doch war wirklich Madeleine die Mörderin? Denn auch der Schwarze Benjamin Janvier wurde mit der Kokette gesehen….

Ich habe dieses Buch für 1 Euro in meinem Lieblingsantiquariat in der Bücherstadt Wünsdorf gekauft. Der Klappentext hörte sich spannend an und ich mag die Zeit, in der der Roman spielt. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch war furchtbar langweilig und absolut nicht spannend. Am Anfang wird man mit so vielen Namen bombardiert, dass man Mühe hat alle auseinander zu halten. Auch gibt es zu viele Erklärungen. Man erfährt zwar wer der Mörder war, hat aber keine Gelegenheit mitzuraten. Bis etwas über zwei Drittel habe ich das Buch wirklich gelesen und dann nur noch überflogen, um zu wissen wer der Mörder war. Also ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.
Aber wie immer: vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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