Tauchstation von Robin Cook
10. Mai 2010Perry Bergman ist Haupteigentümer von Bentique Marine, einem Unternehmen, das Unterwasserbohrungen und ähnliches macht. Als sein Team eine Felsformation am Meeresgrund entdeckt, die bisher auf keiner Karte auftaucht, ist er entschlossen dort genauer nachzuschauen. Er schickt ein Schiff mit U-Boot an die Stelle und läßt dort bohren.
Als er nach einiger Zeit mal nach dem Rechten sehen will, erfährt er als erstes, dass es irgendwie nicht so läuft wie es sollte. Als er sich dann ein paar Stunden schlafen legt, wird er plötzlich von einem ohrenbetäubenden Geräusch geweckt. Auf Nachfragen erfährt er, dass der Bohrkopf schon wieder kaputt ist. Der Teamleiter schickt das U-Boot und eine Gruppe Taucher runter, um den Bohrkopf auszuwechseln. Er macht Perry den Vorschlag im U-Boot mitzufahren. Gesagt, getan. Als das U-Boot an der Bohrstelle ankommt, haben sie noch etwas Zeit bevor auch die Taucher unten ankommen. Da sie Perry beeindrucken wollen, fahren sie ein bißchen durch die Gegend und entdecken dabei einen Unterwasserberg. Sie fahren hinein und staunen. Doch plötzlich spielen alle Messgeräte verrückt und sie werden in die Tiefe gezogen….
Bis dahin fand ich das Buch ja ganz spannend, aber dann wurde es langweilig und irreal. Sie kommen in eine Unterwasserwelt, die den Menschen weit voraus ist.
Wer auf Science-Fiction steht, kann das Buch ja mal lesen. Ansonsten würde ich es nicht weiterempfehlen.
Es passt irgendwie auch gar nicht zu den anderen Thrillern, die ich bisher von Robin Cook gelesen habe. Die hatten alle was mit Medizin zu tun. “Tauchstation” dagegen gar nicht.
Der Baron Münchhausen erzählt in diesem Buch einige seiner wunderbaren Erlebnisse. Zum Beispiel seine Reisen zum Mond, seine Seeabenteuer oder Anekdoten aus seiner Zeit in Sankt Petersburg.
Dieses Buch fand ich nicht so gut, weil es alles ein bißchen sehr weit hergeholt war. Auch war es etwas schwierig zu lesen, da es in Originalsprache war. Manchmal hat man da schon an seinen Deutschkenntnissen gezweifelt.
Ich würde das Buch eigentlich eher Kindern empfehlen. Die haben sehr viel Fantasie und können sich die Erlebnisse von Münchhausen sicher viel blumiger vorstellen als ein Erwachsener.
Übrigens habe ich dieses Buch auf meinem Nintendo DS gelesen. Geht prima, ist aber trotzdem etwas komisch kein richtiges Buch in der Hand zu halten.
Die weißen Lichter von Paris von Theresa Revay
14. März 2010Xenia Ossolin lebt mit ihrer Familie in Russland. Sie haben ein großes Haus und führen ein gut behütetes Leben bis die russische Revolution beginnt. In dieser Zeit wird ihr Vater erschossen, ihre Mutter bekommt ein Baby und sie fliehen aus Russland.
Einige Jahre später sind sie in Paris und versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Ich fand dieses Buch furchtbar und habe kurz vor der Hälfte aufgehört es zu lesen.
Ich konnte mir die Figuren irgendwie nicht richtig vorstellen. Auch hat die Autorin immer nur kurze Szenen aus dem Leben der Figuren erzählt, aber irgendwie war das alles nicht so flüssig erzählt. Auch hat sie wichtige historische Ereignisse oder Personen nur kurz genannt, ist aber nicht weiter darauf eingegangen.
Erst dachte ich ja ich muss mich nur an ihren Erzählstil gewöhnen, aber das wurde nicht besser, obwohl ich schon über 200 Seiten gelesen hatte. Und da habe ich dann beschlossen mich nicht weiter mit diesem Buch zu quälen.
Gut, dass ich es geschenkt bekommen habe. Ich hätte mich sehr geärgert, hätte ich dafür Geld ausgegeben.
Ich finde das Buch absolut nicht empfehlenswert.
Der Diamantenfluß von Edgar Wallace
27. Februar 2010Bei einer Expeditionsreise nach Afrika entdeckt Mr Sutton Diamanten in einem Fluß. Er fertigt eine Karte an und trägt diese immer bei sich, damit er den Fluss immer wiederfindet. Mr Lambaire und Mr Whitney, die die Expedition bezahlt haben, geben ihm aber einen manipulirten Kompass und lassen ihn in der Wüste zurück. Erst als sie wieder in England sind erfahren sie von den Diamanten und tun nun alles, um an diese Karte heranzukommen….
Anfangs habe ich bei diesem Buch kaum durchgesehen wer wer ist und worum es eigentlich geht. Auch ist die Sprache in diesem Roman etwas schwierig zu verstehen. Was mich auch gestört hat, war, dass Wallace immer wieder abgeschweift ist in der Erzählung. So war dieses Buch etwas schwierig zu lesen und außerdem eher langweilig. Irgendwie kam hier keine Spannung auf.
Von diesem Buch bin ich ehrlich gesagt enttäuscht!
Johnny der Engel von Danielle Steel
5. Februar 2010Alice, Jim und ihre Kinder Johnny, Charlotte und Bobby sind eine Familie, die es eh schon nicht ganz leicht hat. Vor 5 Jahen hatte Jim mit Bobby einen Autounfall. Seitdem spricht Bobby nicht mehr und Jim hat angefangen zu trinken.
Nun ist endlich der Tag des Abschlussballs für Johnny gekommen. Natürlich geht er mit seiner Freundin Becky hin. Beide haben viel Spaß und wollen nach dem Ball mit Freunden noch einen Hamburger essen gehen. Zusammen fahren Sie los. Plötzlich rast eine Gruppe Jugendlicher an ihnen vorbei. Kurze Zeit später kommt es an einer Kreuzung zu einem verhehrenden Unfall bei dem Johnny stirbt.
Nun hat es seine Familie noch schwerer. Aber wenige Monate nach seinem Tod taucht er als Engel wieder auf….
Ich fand das Buch absolut daneben. Man ist besser von Danielle Steel gewöhnt als so einen unrealistischen Quatsch!
Natürlich wünschen sich viele, dass ein Verstorbener nochmal wieder kommt, um sich von ihm richtig verabschieden zu können, aber das geht nun mal nicht.
Seit ich dieses Buch gelesen habe, habe ich beschlossen keine weiteren neuen Bücher von Danielle Steel zu kaufen. Sie bringt eh meist dasselbe und das wird irgendwann auch langweilig.
Im sicheren Hafen von Danielle Steel
31. Januar 2010Ophelie hat vor einigen Monaten bei einem Flugzeugabsturz ihren Mann und ihren Sohn verloren. Sie ist immer noch sehr deprimiert und hält sich nur gerade so auf den Beinen wegen ihrer Tochter Pip. Diese ist auch sehr traurig, aber auch sehr verzweifelt, weil sie nicht weiß wie sie ihrer Mutter helfen kann. Eine Freundin überredet die beiden in den Sommerferien ein Haus am Meer zu mieten, um sich dort ein wenig zu entspannen.
Eines Tages begegnet Pip bei einem Strandspaziergang Matthew…..
Ein trauriger und teils kitschiger Roman. Irgendwie vorhersehbar, nichts sonderlich dolles, aber für ein paar ruhige Stunden in der Badewanne ist das Buch ok.
Rendezvous von Danielle Steel
24. Januar 2010Paris und Peter sind seit 24 Jahren glücklich verheiratet. Peter arbeitet als Anwalt in New York und Paris schmeißt zu Hause in Greenwich den Haushalt. Eines Abends bricht für Paris eine Welt zusammen als Peter ihr gesteht, dass er schon seit einigen Monaten mit einer anderen Frau zusammen ist und diese sehr liebt. Er möchte die Scheidung und zieht am nächsten Morgen aus. Er überläßt es Paris die neuen Situation den Kindern zu erklären….
Es zieht sich dann noch eine Weile hin bis Paris ihr erstes Rendezvous hat. Ehrlich gesagt hatte ich nach 150 Seiten schon schon fast am Titel des Buches gezweifelt.
Ins gesamt ist es wieder eine typische Geschichte von Danielle Steel – eine Liebesgeschichte in einer gutsituierten Familie. Es gibt ab und zu mal Stellen bei denen man schmunzeln kann. Aber das meiste ist auch vorhersehbar.
Nicht gerade herausragend, aber für einige Stunden in der Badewanne oder einen kurzen Urlaub ist das Buch schon empfehlenswert.
Die Löwen von Ken Follett
29. Dezember 2009Ellis Thaler lebt mit seiner Freundin Jane in Paris. Eines Tages bittet ein Freund ihn ihm zu helfen. Ellis trifft sich also mit diesem Freund und einem weiteren Bekannten. Zusammen gehen sie in ein Hotel wo sie einen Unbekannten treffen wollen, der ihnen bei der geplanten Aktion helfen soll. Doch Ellis kennt diesen Unbekannten. Während des Gesprächs taucht plötzlich die Polizei auf und nimmt die drei fest. Ellis geht daraufhin in seine Wohnung, wo Jane auf ihn wartet – und auch Jean-Pierre. Dieser ist auch scharf auf Jane. Es kommt zum Streit, woraufhin Jane mit Jean-Pierre nach Afghanistan geht – ins Kriegsgebiet….
Der Anfang des Buches war super spannend, dann wurde es etwas langweilig und das zog sich dann durch das ganze Buch. Es gab immer langweilig und sehr spannende Stellen. Ein, zwei Stellen waren auch sehr erotisch, andere hingegen sehr grausam. Es ist eigentlich für jeden Geschmack was dabei.
Insgesamt fand ich das Buch aber lesenswert und würde es auch weiterempfehlen.
Die Abenteuerin von Edgar Wallace
15. November 2009Joe Grandman, ein erfolgreicher Unternehmer, gibt in seinem Haus eine Party zu der er auch einige namhafte Persönlichkeiten erwartet. Die Damen werden bei diesem Anlass natürlich den besten Schmuck tragen. Nun wurde aber in der letzten Zeit oft bei reichen Leuten eingebrochen und die Diebin wurde unter dem Namen Quadrat-Jane bekannt, da sie immer einen Zettel hinterläßt auf dem in der Mitte ein J steht, welches von vier Quadraten umrahmt wird. Mr Grandman hat nun Anlass zu der Vermutung, dass diese Quadrat-Jane auch bei seiner Party auftaucht und ihn und seine Gäste bestielt. Aus diesem Grund beauftragt er ein Detektiv-Unternehmen ihm jemanden zu schicken, der ein wenig aufpasst und die Diebin gegebenenfalls fasst. Als er aber in der Nacht entdecken muss, dass Quadrat-Jane trotzdem in seinem Haus war und Schmuck aus den Zimmern seiner Gäste gestohlen hat, ist er schon ziemlich erstaunt. Wer aber ist diese Quadrat-Jane?
Bei diesem Krimi kann man recht gut mitraten wer diese Diebin nun ist. Ich habe es schon ca. in der Mitte des Buches geahnt. Meine Ahnung wurde in den letzten Kapiteln dann bestätigt.
Auch hier siegen die Guten und die Bösen werden bestraft. So wie es bei Wallace eigentlich immer ist.
Da “Die Abenteuerin” mit nicht mal 120 Seiten recht kurz ist, waren in diesem Buch noch folgende Kurzgeschichten:
- Der betrogene Betrüger
- Die Privatsekretärin
- Der Herr im dunkelblauen Anzug
Diese fand ich nicht so gut, da man einfach in die Geschichte hineingeschmissen wird und wenn man gerade alle Personen kennt, wird das Rätsel auch schon gelöst. Man kann also nicht mitraten und so richtig spannend fand ich die Geschichten auch nicht.
Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen.
Liebesnächte in der Taiga von Konsalik
28. September 2009Franz Heller ist Deutscher, arbeitet für die CIA und soll als Spion nach Russland reisen, um dort die neueste Raketentechnik auszukundschaften. Jeder Ausländer, der nach Russland reisen möchte, muss dies vorher anmelden und er wird schon vor der Einreise vom KGB überprüft. Dazu erhält ein Major Kapuschin jeden Morgen eine Liste mit den Namen der am nächsten Tag eintreffenden Ausländern. Als er eines Tages den Namen Heller liest, hat er ein komisches Gefühl. Er umkreist diesen Namen auf der Liste, was bedeutet, dass er überwacht wird. Als Heller am nächsten Tag in Russland eintrifft, wird er von Marfa Babkinkskaja am Flughafen abgeholt und zum Hotel gebracht. Damit er nicht flüchten kann, nimmt sie ihm seinen Pass ab. Sie schlägt ein gemeinsames Abendessen vor, er lehnt aber ab mit der Begründung in Ruhe auspacken zu wollen. Als Marfa ihn am nächsten Morgen abholen will, ist er verschwunden, obwohl die ganze Nacht jemand auf dem Hotelflur Wache stand. Wird der KGB Heller finden? Erfährt Heller etwas über die russischen Raketen?
Das hört sich ja spannend an, dachte ich. Denn Konsalik hatte ich bisher nur mit Schnulzenromanen in Verbindung gebracht. Und das hat sich auch bestätigt. Es zieht sich zwar durch das ganze Buch, dass Heller vom KGB gesucht wird und immer wieder fliehen muss, aber das ist dann oft sehr langatmig. Andere spannende Momente werden wieder sehr kurz abgehandelt.
Im Großen und Ganzen ist es eben doch ein Schnulzenroman und kein spannendes Buch.
Auch hat es mich sehr gestört, dass der Autor den Leser immer wieder direkt anspricht. Sowas mag ich nicht. Die Geschichte soll einfach hinter einander erzählt werden. Und dass vieles immer verkleinert wurde z.B. Brüderchen, Häuschen etc. ging mir auch ziemlich auf die Nerven. Aber das ist vielleicht in Russland wirklich so.
Ich bin wirklich froh, dass ich für dieses Buch kein Geld ausgegeben habe, sondern es geschenkt bekam. Man quält sich eigentlich eher durch die fast 800 Seiten.
Ich würde das Buch nur Konsalik-Fans und Liebhabern von Schnulzenromanen empfehlen.