Oliver Twist von Charles Dickens

18. November 2017 Author: admin

Oliver Twist ist ein Waisenjunge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt und seine Mutter starb bei der Geburt. Oliver wuchs im Waisenhaus auf und lernt schon bald, dass es gute und böse Menschen gibt….

Ich fand die Geschichte an sich gut, aber an manchen Stellen etwas langatmig und langweilig. Aber irgendwie rührt einen die Geschichte auch und man möchte wissen wie es Oliver weiter ergeht. Er begegnet sowohl guten Menschen, die ihm helfen als auch bösen Menschen, die ihn nur ausnutzen wollen. Man empfindet Sympathie oder Antipathie für diese Figuren.
Was mich an diesem Buch sehr gestört hat, waren die vielen Rechtschreibfehler und Satzzeichenfehler. Aber ich hab versucht drüber wegzusehen bei dem Preis, den ich dafür bezahlt habe. Ich habe es als EBook in einem Bündel (40 Bücher) für läppische 49 Cent bekommen. Da kann man über die Fehler auch mal wegsehen.
Ich würde das Buch zwar kein zweites Mal lesen, aber ich würde es weiterempfehlen. Es ist eine lehrreiche und spannende Geschichte für Kinder.

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Toxin von Robin Cook

6. November 2017 Author: admin

Dr. Kim Reggis ist Herzchirurg und geschieden. An diesem Wochenende ist seine Tochter Becky bei ihm. Gemeinsam gehen sie in ein Fast-Food-Restaurant wo seine Tochter einen nicht durchgebratenen Hamburger isst. Am nächsten Tag geht es ihr nicht gut. Sie hat Bauchkrämpfe. Doch Kim nimmt die Sache nicht ganz so ernst. Er vermutet eine leichte Magenverstimmung. Doch es wird immer schlimmer. Aber was hat Becky und wo hat sie sich angesteckt?

Ich fand das Buch sehr interessant und spannend. Der Autor hat ein heikles Thema behandelt, das in Industriestaaten immer wieder auftritt oder auftreten kann. Nach dem Lesen dieses Thrillers kommt man schon ins Grübeln, ob man nochmal in ein Fast-Food-Restsurant geht oder überhaupt nochmal Hackfleisch isst. Aber da das Buch schon etwas älter ist, denke ich mal, dass sich die Standards in der Lebensmittelindustrie auch etwas geändert haben.
Also ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich finde es schade, dass die älteren Bücher von Robin Cook nur noch gebraucht zu haben sind. Ich würde mich freuen, wenn sich ein Verlag finden würde, der die Bücher neu verlegt.

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Origin von Dan Brown

30. Oktober 2017 Author: admin

Prof. Robert Langdon wird von seinem ehemaligen Studenten und langjährigen Freund Edmond Kirsch nach Barcelona eingeladen. Edmond ist Computergenie und Visionär in einem. Robert soll wie viele andere geladene Gäste ins Guggenheim-Museum kommen. Dort will Edmond der Welt eine bahnbrechende Entdeckung verkünden. Doch während seines Vortrags wird Edmond erschossen. Robert versucht den Mörder zu finden und gleichzeitig herauszufinden was Edmond entdeckt hat.

Ich bin wie immer beeindruckt!
Man kommt gut in die Geschichte rein und die Figuren werden nach und nach vorgestellt. Auch wenn man die vorhergehenden Bände nicht kennt, kommt man hier gut mit, da es nur eine kurze Anspielung gibt, die aber nicht wichtig für die Handlung ist.
Ich fand das Buch sehr gut. Es ist spannend und interessant und man lernt einiges. Außerdem regt die Geschichte wieder mal zum Nachdenken an. So muss ein gutes Buch sein! Auch bin ich immer wieder beeindruckt wie viel Arbeit Dan Brown in seine Bücher steckt. In den Danksagungen erfährt der interessierte Leser, dass der Autor für diesen Roman 4 Jahre gebraucht hat.
Also ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich schon auf das nächste Buch von Dan Brown!

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Black Friday von James Patterson

21. Oktober 2017 Author: admin

Eines Freitag Morgens explodieren vierzehn Bomben in verschiedenen Banken in der Wall Street in New York. Die Polizei holt sich bei der Aufklärung Hilfe von der Antiterroreinheit. Diese schickt ihren besten Mann Arch Carroll. Er soll gemeinsam mit der Chefin der Bankenaufsicht – Caitlin Dillon – den Fall klären. Doch beide kommen sich während der Recherchen näher. Aber genauso wie der Fall ist auch das nicht einfach.

Für mich gehört das Buch in die Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht“. Ich fand der Autor hat zu viele Figuren ins Spiel gebracht. Auch gab es zu viele Handlungsstränge. Ich hatte ständig zu tun, die Personen und Handlungen zusammenzufügen. Und auch am Ende wusste ich immer noch nicht was nun eigentlich passiert ist. Ich fand die Geschichte viel zu wirr erzählt. Auch habe ich in der Unterteilung der Abschnitte, Kapitel und Unterkapitel keinen Sinn gesehen. Aber vielleicht gefällt das Buch ja einem anderen Leser besser.

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Das Haus am Alsterufer von Micaela Jary

9. Oktober 2017 Author: admin

Deutschland 1911: Victor Dornhain ist Reeder in Hamburg. Er wohnt mit seiner Mutter und seinen drei Töchtern in einem Haus am Alsterufer. Seine älteste Tochter Elinoir engagiert sich für Frauenrechte, seine mittlere Tochter Nele studiert in München Kunst und seine jüngste Tochter Lavinia liebt es schön auszusehen. Als Nele eines Tages nach Hamburg zu ihrer Familie reist, lernt sie den jungen Architekten Konrad Michaelis kennen. Was sie nicht weiß, dass ihre Schwester Lavinia genau diesen Mann ausgesucht hat und ihn unbedingt heiraten will. Doch Konrad hat sich sofort in Nele verliebt. Allerdings heiratet er dann doch Lavinia – aus einem guten Grund…..

Ich fand das Buch wunderbar. Es ist nicht spannend, aber sehr einfühlsam erzählt. Man lernt die Figuren nach und nach kennen und entwickelt Sympathien und Antipathien. Die Autorin beschreibt sehr schön wie die Familie 1911 – 1918 gelebt hat. Historische Ereignisse hat sie in die Geschichte gut eingebaut. Allerdings sollte man etwas Geschichtswissen mitbringen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Man erfährt wie schwer es die Menschen damals im Krieg hatten, aber auch, dass man sich mit etwas Geld auch gut durchmogeln konnte.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen. Das Buch ist ideal für lange Winterabende geeignet.

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Der Wunschbaum von Sandra Paretti

25. September 2017 Author: admin

Es ist Silvester 1900. Wie jeden Morgen steht Camilla Hofmann zeitig auf. Doch heute freut sie sich nicht wirklich auf die Feier am Abend. Denn dann will ihr Vater ihre Verlobung bekannt geben. Sie soll einen jungen Kaufmann heiraten, der sein Geld in die elterliche Firma einbringen will. Am Nachmittag trifft sich ihr Vater nochmal mit dem Bräutigam und seiner Familie. Als er dann am Abend zur Feier kommt, merkt Camilla, dass etwas nicht stimmt. Die Familie hat sich im letzten Moment aus dem Arrangement zurückgezogen. Nun ist die Firma Hofmann pleite und alles wird verkauft. Einige Monate später lernt Camilla Carl Senger kennen, der als Reisender für ihren Vater unterwegs war. Er macht ihr einen geschäftlichen Vorschlag. Und so heiraten die beiden und eröffnen eine neue Firma, die bald sehr erfolgreich ist.

Also ich fand das Buch nicht so toll. Die Geschichte und die Zeit, in der sie spielt, ist sehr interessant. Aber ich finde die Geschichte schlecht umgesetzt. Alles interessante z. B. wie Camilla die Firma wieder aufgebaut hat oder wie sie die Firma durch den Krieg bekommen hat, hat mir gefehlt. Auch sind sehr große zeitliche Sprünge in der Erzählung. Das stört den Lesefluss schon etwas, da man jedes Mal neu überlegen muss, um was es jetzt geht. Auch konnte ich mir die Figuren und Orte nicht so gut vorstellen, weil die Autorin beides nur oberflächlich beschrieben hat. Desweiteren sollte man einige geschichtliche und Berlin Kenntnisse haben, um alles zu verstehen. Den Schluß fand ich dann sehr enttäuschend, da er sehr viele Fragen offen lässt.
Also für mich fällt das Buch in die Kategorie „kann man mal lesen, muss man aber nicht“. Aber vielleicht gefällt der Roman einem anderen Leser ja besser. Da ich das Buch gebraucht für einen Euro gekauft habe, war die Enttäuschung für mich nicht ganz so groß.

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Das späte Geständnis von Stefan Murr

11. September 2017 Author: admin

Spätherbst 1989 in Ostdeutschland – Der Drucker Eicke Nordhöven stürmt mit anderen Menschen einen ehemaligen Stasi-Bungalow. Dort findet er einige Hefte von einem Dr. Steppach. Dieser hat ihm mal sehr geholfen, ist aber bei einem Unfall ums Leben gekommen. Eicke nimmt die Hefte mit und liest sie. Sie erzählen eine Liebesgeschichte eines Prof. Fredeburg und einer Schwester Florence aus dem zweiten Weltkrieg….

Also ich fand das Buch nicht so toll. Die Geschichte plätschert so vor sich hin ohne wirklich interessant oder spannend zu sein. Die Figuren und Landschaften werden nicht oder schlecht beschrieben, so dass man Mühe hat sich alles vorzustellen. Auch bin ich mit den Figuren nicht wirklich warm geworden. Begebenheiten aus dem Zweiten Weltkrieg werden so nebenbei erwähnt, um dem Leser zu vermitteln in welcher Zeit die Geschichte spielt. Man erfährt aber nicht wirklich wie es den Leuten damals ging. Auch verschließt sich mir warum der Autor das Ganze in drei Zeitschienen gepackt hat. Die eigentliche Geschichte spielt zwischen 1941 und 1944, dann gibt es eine weitere 1961 und am Anfang und Ende ganz kurz etwas im Jahr 1989.
Ich eine gekürzte Version dieses Buches gelesen. Evtl. wurden ja wichtige Stellen entfernt?
Jedenfalls hat mir das Buch nicht gefallen und ich würde es nicht weiterempfehlen. Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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Der Fall Harrison von Dorothy Sayers

6. September 2017 Author: admin

Die Harrisons führen eine nicht sehr glückliche Ehe. Da sie ein großes Haus bewohnen vermieten sie einige Zimmer. Eines Tages ziehen ein Maler und sein Freund – ein Schriftsteller – dort ein. Immer wieder bekommen die beiden mit, dass die Harrisons sich streiten. Und so fängt der Maler eine heimliche Beziehung mit Mrs. Harrison an, dem Schriftsteller dagegen sind diese Streitszenen immer peinlich und er erwägt auszuziehen. Eines Tages gibt es ein großes Mißverständnis und die beiden ziehen bei den Harrisons aus. Monate später ist der Maler zu Besuch in Mr. Harrisons Urlaubshütte. Doch kurz darauf wird Mr. Harrison tot aufgefunden….

Hmm, so richtig hat mir das Buch nicht gefallen. Die Geschichte an sich war ja spannend, aber ich fand die Umsetzung nicht so gut. Das ganze Buch besteht nur aus Briefen und schriftlichen Aussagen der Beteiligten. Es war schon recht anstrengend zu lesen. Bei jedem Brief habe ich erstmal überlegt wer an wen schreibt und worum es beim letzten Brief ging. Auch muss man sich so die Geschichte halbwegs selbst zusammenreimen. Ich fand das Buch auch teils langatmig, da die Briefe manchmal recht lang, aber eher nichtssagend waren. Dass es hier um den Tod nach dem Verzehr von Pilzen geht, erfährt man erst nach ca. der Hälfte des Buches.
Also mir hat diese Erzählweise nicht gefallen. Ich mag es, wenn die Personen richtig vorgestellt werden und dann ein cleverer Detektiv den Fall aufklärt – Schritt für Schritt.
Aber vielleicht gefällt das Buch einem anderen Leser ja besser.

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Kleiner Mann – Was nun? von Hans Fallada

31. August 2017 Author: admin

Johannes Pinneberg und Lämmchen lernen sich bei einem Spaziergang kennen. Schnell werden sie ein Paar, doch da Pinneberg in Ducherow und Lämmchen in Platz wohnt, können sie sich nur alle zwei Wochen sehen. Das passt Pinneberg nicht so ganz. Als die beiden dann erfahren, dass Lämmchen schwanger ist, macht er ihr einen Heiratsantrag. Bald darauf findet die Hochzeit in ganz kleinem Rahmen statt und Lämmchen zieht zu Pinneberg nach Ducherow. Dort dort werden die beiden nicht glücklich. Und so schreibt Lämmchen an ihre Schwiegermutter, die sie bald darauf zu sich nach Berlin einlädt. Zunächst wohnen Pinneberg und Lämmchen bei ihr. Doch schon bald geht es immer weiter abwärts….

Ein wundervolles Buch! Auch wenn die Romane von Hans Fallada sich nicht so einfach lesen wie ein moderner Roman, mag ich sie sehr, da der Autor die Charaktere und Situationen immer so gut beschreibt. Man fühlt sich als stiller Beobachter. Er beschreibt in seinen Roman das Leben in der Zeit zwischen 1920 und 1945. Hans Fallada greift sich für jedes Buch eine Lebenssituation heraus und beschreibt diese. Man kann sich so auch heute noch gut vorstellen wie die Menschen damals gelebt haben.
Im Anhang dieses Buches (Aufbau-Verlag, Original-Fassung) befindet sich ein sehr langer Artikel, der ein wenig Einblick in das Leben Falladas gibt und beschreibt wie das Buch entstanden ist. Ich fand das zwar recht interessant, aber irgendwie auch zu langatmig. Ich habe diesen Teil nur überflogen.
Alles in allem kann ich diesen Roman aber nur empfehlen. Ich hatte viel Freude beim Lesen.

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Die schwarze Hornisse von Alistair MacLean

17. August 2017 Author: admin

Oberst Raine hat einen heiklen Auftrag zu vergeben. Deshalb holt er seinen besten Mann John Bentall. In letzter Zeit sind einige hochrangige Wissenschaftler mit ihren Frauen verschwunden. Alle hatten sich auf eine Stellenanzeige beworben. Nun soll sich Bentall ebenfalls als Wissenschaftler ausgeben. Seine Kollegin Mary Hopeman soll seine Gattin sein. Schon kurz nachdem sie sich auf den Weg gemacht haben, schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste…

Also ich fand das Buch eher langweilig. Irgendwie hat man das Gefühl, dass der Anfang und die folgende Geschichte kaum zusammenpassen. Von den verschwundenen Wissenschaftlern ist erst wieder ab ca. der Hälfte des Buches die Rede. Auch erfährt man dort erst was es mit der schwarzen Hornisse auf sich hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es aber auch nicht spannender. Das Ende kommt dann recht überraschend und lässt zahlreiche Fragen offen.
Auch haben mich die teils verschachtelten oder ellenlangen Sätze echt genervt, da man diese manchmal mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen. Das trübt den Lesespaß ungemein.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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