Totenlied von Tess Gerritsen

Julia Ansdell ist Musikerin aus Leidenschaft. Sie spielt Geige in einem Quartett. Auf einer Italienreise findet sie in einem Antiquariat ein Notenbuch aus dem ein einzelnes Blatt mit einer wundervollen Melodie rausrutscht. Sie kauft es sofort, obwohl sie weiß, dass der Preis viel zu hoch ist. Wieder zu Hause verbringt sie einen Tag mit ihrer Tochter und versucht sich an dem neuen Stück. Doch plötzlich bemerkt sie, dass ihre Tochter ihren geliebten Kater umgebracht hat. Als sie das Stück wenige Tage nochmal spielt, bemerkt sie, dass ihre Tochter ihr eine Glasscherbe ins Bein rammt. Was ist nur los mit ihr?

Ich muss zugeben ich bin enttäuscht von diesem Buch. Insgesamt fand ich es eher langweilig, auch wenn es zwischendurch einige halbwegs spannende Stellen gab.
Die Autorin erzählt in diesem Buch zwei Geschichten. Die von Julia und die von Lorenzo – einem italienischen Juden. Allerdings wird erst nach der Hälfte des Buches klar was die beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Aber auch dann wird das ganze nicht wirklich rund. Irgendwie plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin und hat dann ein (für mich) unbefriedigendes Ende. Ich hoffe das nächste Buch von Tess Gerritsen ist besser. Denn Totenlied würde ich nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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