Totengrund von Tess Gerritsen

Dr. Maura Isles fliegt für einige Tage zu einem Rechtsmediziner-Kongress nach Wyoming. Dort trifft sie ihren alten Studienkameraden Douglas wieder. Er ist mit seiner Tochter und einem befreundeten Paar zum Kongress gekommen, weil sie noch einen Tag Skifahren dranhängen wollen. Spontan fragt er Maura, ob sie nicht mitkommen will. Eigentlich ist sowas Spontanes nichts für sie, aber da sie gerade in einer etwas komischen Stimmung ist, sagt sie zu. Gemeinsam machen sich die fünf am nächsten Morgen auf den Weg. Zuerst ist alles in Ordnung. Sie genießen die Landschaft und blödeln herum. Dann steht da auf einmal ein Schild „letzte Tankgelegenheit“. Sie halten an. Doch als sie weiterfahren wird ihnen langsam mulmig. Es kommt ihnen kein Auto entgegen und auch hinter ihnen ist niemand. Plötzlich bleibt das Auto im tiefen Schnee stecken. Sie steigen aus, merken aber, dass sie nichts machen können und entschließen sich zu Fuß weiterzugehen. Da kommen sie in ein Tal mit einigen verlassenen Häusern. In einem machen sie es sich gemütlich. Doch irgendwas ist komisch an diesem Tal….

Ein spannendes Buch. Ich muss aber sagen, dass ich schon spannendere Bücher von Tess Gerritsen gelesen habe und dieses eher mittelmäßig finde. Man muss erstmal fast 50 Seiten lesen, um zu der Stelle zu kommen wo die 5 im Tal ankommen. Und erst ab da wird es dann langsam spannend. Auch ist Totengrund weit weniger blutrünstig als andere Bücher der Autorin. Hier wird keine Leiche seziert, dennoch gibt es genügend Blut.
Alles in allem würde ich das Buch dennoch weiterempfehlen.