Der Jahrhundertsturm von Richard Dübell

Band 1 der Jahrhundertsturm-Serie

Buch

Alvin von Briest erfährt am Totenbett seines Vaters, dass sein Bruder Levin das Gut erbt. So geht Alvin in die Armee. Paul Baermann hat eine Lehre als Kutschenbauer abgeschlossen, doch eigentlich will er Eisenbahnen bauen. Nachdem er für einen Teil des Lehrgeldes schwer gearbeitet hat und seine Eltern einen Kredit über den Rest aufgenommen haben, macht er sich auf den Weg nach England. Doch will er sich noch einen Traum erfüllen und sich in Nürnberg die „Adler“ ansehen. Gesagt, getan. Anschließend trifft Paul bei einer Rauferei in einer Kneipe Alvin und auch Stephan Flachat. Gemeinsam können Sie der Rauferei entkommen. Stephan bietet den beiden einen Job bei der Eisenbahn in Frankreich an. Alvin soll als Verbindungsoffizier zwischen Frankreich und Deutschland fungieren und Paul soll neue Strecken finden. Gemeinsam erleben sie in Frankreich weitere Abenteuer und werden Freunde auf Lebenszeit.

Der Klappentext des Buches hat mich angesprochen, auch dass es eine Trilogie ist – es gibt zwei weitere Bände, mit mehr als 1000 Seiten hat man ordentlich Lesestoff und es hatte viele gute Bewertungen. Ich hab dennoch sehr lange überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll. Nachdem im Moment nichts Interessantes auf dem Markt ist, habe ich mich entschlossen das Risiko einzugehen und hab das Buch für 9,99 Euro als Ebook gekauft. Aber schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass ich es lieber nicht hätte machen sollen. Ich fand das Buch furchtbar langweilig und langatmig. Die Landschaft, Szenerie und die Charaktere wurden nicht gut genug beschrieben. Auch wusste ich nicht worum es in dem Buch eigentlich gehen soll. Um den Bau der Eisenbahn in Europa, um die Liebesgeschichten oder um das Leben zwischen 1840 und 1870? Alles war Thema, aber auch nicht herausragend beschrieben. Auch hat mich die abgehackte Erzählweise gestört. Manche Kapitel waren sehr kurz, doch das nächste Kapitel setzte genau dort an wo das andere aufgehört hat. Auch fand ich die teils großen zeitlichen Sprünge verwirrend. Alles in allem war der Roman für mich nicht wirklich rund. Schade eigentlich.
Ich würde diesen Roman auf keinen Fall weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt er ja einem anderen Leser besser.