Das Unikat von Anders Alborg

Dr. Simon Haydeck ist angestellter Biologe. Er geht seiner Arbeit nach und hält gelegentlich für seinen Chef einen Vortrag. Im Geheimen betreibt er seine eigenen Forschungen. Eines Tages soll er wieder einen Vortrag für seinen Chef übernehmen. Und dabei lernt er Mr. Greyson kennen. Dieser bietet ihm einen Job mit sehr guter Bezahlung an. Angeblich forscht er an etwas ganz Neuem. Da Simon sein Job eh keinen Spaß macht und er mit seiner Freundin auch nicht mehr so gut auskommt, fällt es ihm leicht alle Zelte in Hamburg abzubrechen und nach Brandenburg zu Mr. Greyson zu gehen. Dort angekommen erfährt er dann erst woran die Gruppe wirklich forscht.

Was für ein Blödsinn! Ich bereue für dieses Buch 1,99 Euro bei Lidl bezahlt zu haben. Am Anfang war das Buch ziemlich langweilig und wirr. Es gibt hier keine Kapitel, der Autor springt von einem Ort zum anderen. Teils sind die „Kapitel“ nur eine Seite lang. Ständig muss man also wieder überlegen was an diesem Ort zuletzt passiert ist. Auch den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Sätze waren sehr kurz (Telegrammstil) und andere wieder sehr lang.
Man muss sich schon durch ca. ein Drittel des Buches kämpfen, um ungefähr zu wissen worum es geht. Aber ab da wird es dann (in meinen Augen) immer unrealistischer. Ich will ja nicht zu viel verraten, deshalb sage ich nur drei Worte: Aliens, Roswell, Klonen. Ein für mich völlig unrealistisches Szenario. Deshalb habe ich dann auch schon vor der Hälfte des Buches angefangen es nur noch zu überfliegen und dann kurz nach der Hälfte doch abgebrochen, weil es einfach immer langweiliger und unrealistischer wurde.

Also ich würde dieses Buch auf gar keinen Fall weiterempfehlen.