Gletschergrab von Arnaldur Indridason

Ende des zweiten Weltkriegs stürzt ein deutsches Flugzeug bei einem Schneesturm auf einem Gletscher in Island ab. Zwei in der Nähe wohnende Brüder beobachten das zufällig und melden es als das Wetter sich bessert. Sofort wird ein Suchtrupp losgeschickt. Doch die Schneemassen haben das Flugzeug unter sich begraben und die Suche wird abgebrochen. Jahre später wird ein zweiter Suchtrupp losgeschickt. Diesmal finden sie ein Flugzeugrad auf dem Kruppstahl steht. Aber auch diesmal muss die Suche abgebrochen werden. Wieder viele Jahre später entdeckt ein Amerikaner bei der Durchsicht der Fotos von Aufklärungssatelliten das Flugzeug auf dem Gletscher. Sofort wird ein Team losgeschickt. Doch als diese das Flugzeug bergen findet in der Nähe eine Bergnotrettungsübung statt. Zwei der Bergretter haben sich mit den neuen Schneemobilen von der Gruppe abgesetzt und entdecken die Soldaten. Bevor sie von den Soldaten entdeckt werden kann einer der beiden mit dem Handy seine Schwester darüber informieren. Kurz darauf ist sein Freund tot und auch sein Leben hängt am seidenen Faden. Doch seine Schwester will wissen was da los ist und macht sich auf den Weg…

Nachdem die letzten beiden Bücher, die ich gelesen habe sehr enttäuschend waren, war ich bei diesem natürlich anfangs skeptisch. Doch schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass das Buch um Längen besser ist. Man wird in die Geschichte „reingeschmissen“, lernt aber nach und nach alle Personen kennen und kann der Geschichte gut folgen. Das Buch war so spannend, dass ich es am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte. Da habe ich die 2,99 Euro bei Aldi gut investiert.
Also ich kann diesen Island-Thriller nur weiterempfehlen!