Schwester Amy Leatheran wird als Krankenschwester an eine archäologische Ausgrabungsstätte im Orient gerufen. Dort soll sie sich um Mrs. Leidner kümmern, die sich bedroht fühlt und unter starken Ängsten leidet. Ihr Ehemann macht sich große Sorgen um sie und hofft, dass Schwester Leatheran ihr helfen kann.
An der Ausgrabungsstätte trifft Schwester Leatheran auf verschiedene Expeditionsmitglieder und bemerkt schnell, dass unter ihnen eine angespannte Stimmung herrscht. Nach außen wirkt zwar zunächst alles geordnet, doch schon bald wird deutlich, dass es innerhalb der Gruppe Spannungen und unausgesprochene Konflikte gibt. Als Mrs. Leidner schließlich tot aufgefunden wird, ist die Aufregung groß. Dr. Reilly wird hinzugezogen und bittet Hercule Poirot um Hilfe, der sich gerade in Syrien aufhält. Poirot übernimmt die Ermittlungen und beginnt, die Geheimnisse der Anwesenden nach und nach aufzudecken.
Mein Fazit zu Mord in Mesopotamien von Agatha Christie
Ich fand den Anfang des Buches etwas langatmig, weil zunächst viele Figuren vorgestellt und die Ausgangssituation ausführlich beschrieben werden. Dadurch dauert es recht lange, bis die eigentliche Handlung Fahrt aufnimmt. Erst nach ungefähr einem Drittel des Buches beginnt mit dem Mordfall und Poirots Auftreten der wirklich spannende Teil der Geschichte.
Ab diesem Zeitpunkt kann man den Ermittlungen aber gut folgen und auch selbst mitraten. Die Auflösung des Falls ist gut gelungen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Schwester Leatheran. Diese Erzählweise hat mir nicht ganz so gut gefallen, vor allem weil der Leser an manchen Stellen direkt angesprochen wird. Trotzdem ist Mord in Mesopotamien für mich insgesamt ein lesenswerter Krimi, den ich gerne weiterempfehlen möchte.
