Die geheime Liste von Pierre Woog

Prof. Max Jäger und seine Frau machen desöfteren Urlaub in Marbella. Dabei lernen sie Ismail Jalid-al-Kassim kennen – einen Geschäftsmann. Nach seinem Tod taucht die Polizei auch bei Jäger auf. Man wirft ihm einige Kapitalverbrechen vor, die er gemeinsam mit Kassim begangen haben soll. Da Jäger nicht kooperiert, sperrt man ihn ins Gefängnis. Nach einigen Tagen bietet man ihm einen Deal an. Er soll als Arzt für den Geheimdienst arbeiten. Zunächst will Jäger das nicht, aber der Beamte hat schlagende Argumente und so stimmt er doch zu. In den folgenden Monaten kommt er dann dahinter was er eigentlich tun soll und das gefällt ihm gar nicht….

Ein halbwegs spannendes Buch, das aber teils schwer zu lesen war.
Die Geschichte an sich war schon spannend, aber eigentlich geht es hier kaum um diese geheime Liste, die taucht nur gelegentlich am Rande auf. Vor allem geht es darum wie der Geheimdienst Jäger zum mitmachen bewegt. Und das zieht sich dann. Am Anfang gab es eine ellenlange Einleitung, die aber mit so vielen Personen gespickt war, dass man schnell den Überblick verlor. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte gab es einfach zu viele Personen. Leider wurden die Personen nicht richtig vorgestellt, so dass man sich von ihnen kein Bild machen konnte.
Schwer zu lesen war das Buch, weil es teilweise sehr lange und stark verschachtelte Sätze enthielt. Was mich ebenfalls gestört hat, waren die Wörter „parkieren“ für parken und „das Tram“ statt „die Tram“. Ich hab dann im Duden nachgeschlagen. Das ist schweizerdeutsch. Na gut, vielleicht für einen Deutschen eben nur ungewohnt.
Alles in allem hat mir das Buch aber nicht gefallen und ich bin froh, dass ich es gebraucht für einen Euro gekauft habe. Mehr hätte ich dafür nicht ausgeben wollen. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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