Wolf unter Wölfen von Hans Fallada

Deutschland zur Zeit der Inflation – Wolfgang Pagel lebt mit seiner Freundin Petra in einem kleinen gemieteten Zimmer in Berlin. Pagel geht abends zu illegalen Roulettespielen und hofft jedes Mal auf einen großen Gewinn, damit er Petra heiraten kann. Rittmeister Achim von Prackwitz reist aus Neulohe nach Berlin, um hier Arbeitskräfte anzuheuern. Auf dem Gut, das er von seinem Schwiegervater gepachtet hat, ist Erntezeit. Zufällig treffen sich Pagel und Prackwitz in Berlin. Beide kennen sich noch aus dem Krieg. Gemeinsam mit ihrem alten Kameraden von Studmann, den sie ebenfalls zufällig treffen, machen sich die Männer auf nach Neulohe, um zu retten was noch zu retten ist.

Also bei diesem Buch bin ich etwas geteilter Meinung. Es ist gut erzählt. Hans Fallada versteht es mit Worten Bilder zu malen, so dass man sich das Leben in der Zeit wirklich gut vorstellen kann. Allerdings ist das Buch nicht leicht zu lesen. Denn der Autor springt immer wieder in den Zeiten hin und her (Gegenwart und Vergangenheit) und benutzt sehr viele Schachtelsätze. Auch ist das Buch stellenweise etwas langatmig. Wer allerdings die mehr als 1200 Seiten durchhält, bekommt einen Eindruck wie die Leute damals gelebt haben und welche Sorgen sie hatten.
Also ich würde das Buch allen Fallada Fans empfehlen und allen, die sich für diese Zeit interessieren.

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