Buchrezension: Das Savoy -Schicksal einer Familie von Maxim Wahl

Savoy-Saga Teil 2

Buchrezension: Das Savoy - Schicksal einer Familie von Maxim Wahl
Buchrezension: Das Savoy - Schicksal einer Familie von Maxim Wahl - Bild mit Hilfe einer KI erstellt

Violet Mason führt das renommierte Hotel Savoy in London. Eines Tages beherbergt sie eine Geisha und deren Begleiter. Als die junge Frau Violet gesteht, dass sie von ihrem Begleiter misshandelt wird, rät Violet ihr, zur Polizei zu gehen. Nur wenige Tage später wird die Geisha neben der Leiche ihres Begleiters entdeckt.
Inmitten dieser Unruhe taucht ein gut aussehender Marquet im Hotel auf und macht Violet den Hof. Als ein schwerer Rohrbruch Violet schmerzlich daran erinnert, wie dringend das Savoy saniert werden muss, macht der Marquet ihr ein verlockendes Angebot: Er lädt sie ein, ihn zu den Olympischen Spielen nach Berlin zu begleiten. Doch diese Reise droht ihr zum Verhängnis zu werden.

Mein Fazit zu Das Savoy – Schicksal einer Familie von Maxim Wahl

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Die Personen und Gegebenheiten werden anschaulich beschrieben, und der Schreibstil ist angenehm leicht.
Ein Kritikpunkt bleibt jedoch die Gewichtung der Handlung: Angesichts des Titels “Das Savoy” hatte ich erwartet, mehr über die Führung und die Hintergründe des Hotels zu erfahren. Stattdessen nimmt Violets Privatleben sehr viel Raum ein, während das Hotel oft nur als Schauplatz dient. Das empfand ich als etwas zu seicht. Sehr gelungen fand ich hingegen die Einbettung der historischen Begebenheiten, die der Geschichte Authentizität verleihen.
Ich würde das Buch vor allem Fans von historischen Familiensagas empfehlen.

Infos zum Buch

Herausgeber: Aufbau Taschenbuch Verlag
Format: Ebook
Seiten: 406