Violet Mason führt immer noch das Savoy in London. Doch so langsam kommt das Haus in die Jahre – die Wasserhähne tropfen, einige Zimmer müssen wegen Schimmels gesperrt werden und das Dach ist undicht. Hinzu kommt, dass immer weniger Gäste anreisen, da in der Umgebung moderne Luxushotels eröffnet haben. Doch wie soll Violet ohne zahlende Kundschaft das traditionsreiche Haus sanieren?
Mein Fazit zu Das Savoy -Glanz einer Familie von Maxim Wahl
In diesem letzten Band der Savoy-Saga geht es lange Zeit um die Frage, wie Violet das Haus überhaupt weiterführen kann. Am Ende entwickelt sich die Handlung aber doch wieder nur zu einer reinen Liebesgeschichte. Über das Hotel selbst erfährt man auch diesmal sehr wenig. Zudem fehlen die historischen Ereignisse, die die ersten Bände noch so authentisch gemacht haben.
Etwas störend fand ich, dass der Autor wichtige Rückblenden in fast jedem Band mit den exakt gleichen Worten wiederholt. Für Quereinsteiger mag das hilfreich sein, treue Leser der Reihe ermüdet es eher.
Nachdem ich nun alle fünf Bände gelesen habe, fällt diese Saga für mich eindeutig in die Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht. Bei dem Titel „Das Savoy“ erwartet man eine Geschichte, die eng mit dem berühmten Hotel verknüpft ist. Letztlich stehen in der gesamten Reihe aber fast ausschließlich Violet und ihre Liebschaften im Vordergrund. Ich würde dieses Buch daher eher nicht weiterempfehlen. Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.
Infos zum Buch:
Herausgeber: Aufbau Taschenbuch Verlag
Format: Ebook
Seiten: 353
