Buchrezension: Nacht der Tiger – Die drei ???

Die drei ??? - Band 159

Buchrezension: Nacht der Tiger - die drei Fragezeichen
Buchrezension: Nacht der Tiger - die drei Fragezeichen - Bild mit Hilfe einer KI erstellt

Tante Mathilda weckt Justus mitten in der Nacht, weil Onkel Titus einen Einbrecher auf dem Schrottplatz gehört hat. Der Unbekannte macht sich in Justus’ Freiluftwerkstatt zu schaffen. Als sie ihn gemeinsam stellen wollen, flieht er genau in dem Moment, als die Polizei eintrifft.
Am nächsten Tag überprüfen Justus, Peter und Bob ihre Zentrale. Zunächst scheint nichts zu fehlen und auch durchwühlt wurde offenbar nichts. Doch dann werfen sie einen Blick auf den Computer. Plötzlich erscheint eine Textdatei auf dem Bildschirm, der Mauszeiger bewegt sich wie von allein und öffnet die Datei. Darin steht ein Gedicht. Nach langem Grübeln wird den drei Detektiven klar: Sie haben einen neuen Fall.

Mein Fazit zu Nacht der Tiger – Die drei ???

Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend. Besonders gefallen hat mir, dass Justus, Peter und Bob hier wieder ihren Verstand einsetzen müssen. Jeder der drei bringt seine eigenen Stärken ein, aber auch ihre kleinen Schwächen kommen gut zur Geltung. Genau das macht die Reihe für mich immer wieder sympathisch.
Dieser Band wirkt moderner als viele der frühen Fälle. Während die drei Detektive früher noch viel mit Telefon, Briefen und direkter Beobachtung gearbeitet haben, spielen hier Computer und Internet eine größere Rolle. Trotzdem bleibt es ein typischer Fall der drei ???, denn am Ende geht es vor allem ums Kombinieren, Rätseln und genaue Hinsehen.
Auch wer die Reihe noch nicht kennt, kann diesem Band gut folgen. Trotzdem würde ich empfehlen, auch einige der früheren Bücher zu lesen, weil man dann vieles noch besser versteht. Insgesamt hat mir Nacht der Tiger gut gefallen und ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Infos zum Buch:

Herausgeber: Franckh Kosmos Verlags GmbH & Co. KG
Format: Ebook
Seiten: 119
Autor: Marco Sonnleitner