Buchrezension: Bitterböse von Marion Krafzik

Buchrezension: Bitterböse von Marion Krafzik
Buchrezension: Bitterböse von Marion Krafzik - Bild mit Hilfe einer KI erstellt

Leah Hansson hat vor einigen Jahren bei einem Unfall ihre Familie verloren. Seitdem ist sie in Therapie und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Inzwischen betreibt sie ein Yoga-Studio und ist seit einigen Monaten mit Ture zusammen. Er stammt aus einer angesehenen Stockholmer Familie, doch obwohl Leah ihn liebt, schafft sie es nicht, ihm alles aus ihrer Vergangenheit zu erzählen. Sie ist nervös, unsicher und vertraut Ture nicht ganz. Und mit diesem Gefühl liegt sie nicht falsch. Denn auch Ture scheint etwas vor ihr zu verbergen.

Mein Fazit zu Bitterböse von Marion Krafzik

Ich fand das Buch von Anfang bis Ende sehr spannend. Die Spannung ist allerdings fast durchgehend sehr hoch, was beim Lesen stellenweise auch etwas anstrengend war. Man bekommt immer nur kleine Informationsfetzen, sodass man zwar neugierig bleibt, aber nicht wirklich gut mitraten kann, was hinter allem steckt. Mir hätten zwischendurch ein paar mehr Hinweise gefallen, um mitraten zu können.
Am Ende wird aber alles aufgeklärt, sodass man das Buch zufrieden aus der Hand legen kann. Die Geschichte spielt in Schweden. Normalerweise tue ich mich mit skandinavischen Schauplätzen manchmal etwas schwer, weil mir Landschaftsbeschreibungen und Namen schnell zu viel werden. Hier war das aber kein Problem, denn im Mittelpunkt stehen klar die Menschen und ihre Geheimnisse. Die Landschaft bleibt eher nebensächlich.
Insgesamt hat mir „Bitterböse“ gut gefallen. Wer psychologische Spannung mag und kein klassisches Krimi-Konzept erwartet, kann hier zugreifen. Ich würde das Buch weiterempfehlen.

Infos zum Buch:

Herausgeber: k.A.
Format: Ebook
Seiten: 318