Peter joggt an einem einsamen Strandabschnitt, als er plötzlich einen Mann entdeckt. Kaum kommt er ihm näher, wird er mit einer Waffe bedroht. Peter reagiert sofort und rennt um sein Leben. Mit viel Mühe schafft er es bis zu seinem Auto, doch damit ist die Gefahr noch nicht vorbei. Der Unbekannte nimmt die Verfolgung auf und es beginnt eine rasante Jagd durch Rocky Beach. Schließlich gelingt es Peter, seine Verfolger abzuschütteln und den Schrottplatz zu erreichen. Dort berichtet er Justus und Bob völlig aufgelöst von seinem Erlebnis. Als Justus anschließend nach draußen geht, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, wird er plötzlich von Polizisten festgenommen. Zum Glück taucht Inspektor Cotta auf und klärt die Situation auf: Der Geheimdienst ist auf der Suche nach einem Jungen, der Peter erstaunlich ähnlich sieht.
Mein Fazit zu Die drei Fragezeichen- Skateboardfieber
Der Leser wird direkt mitten ins Geschehen geworfen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte nimmt sofort Fahrt auf und bleibt bis zum Ende spannend. Besonders gelungen fand ich, dass Peter dieses Mal selbst direkt betroffen ist. Dadurch wirkt der Fall noch persönlicher und mitreißender. Dazu kommt eine besondere Geheimdienstatmosphäre, die dem Ganzen ein wenig James-Bond-Feeling verleiht. Lange bleibt unklar, worum es eigentlich wirklich geht und genau das sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Etwas gestört hat mich allerdings der Titel. Er klingt so, als würde das Thema Skateboardfahren eine zentrale Rolle spielen. Tatsächlich ist das aber eher nebensächlich. Wer also eine Geschichte erwartet, in der sich alles um Skateboards dreht, könnte zunächst etwas anderes erwarten.
Trotzdem ist Die drei Fragezeichen – Skateboardfieber eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.
