Eine junge Studentin verbringt mit ihrem Freund ein paar Tage in Dorset. Bei einem Spaziergang am Blue Pool entdeckt sie etwas im Wasser. Da ihre Tante Gail in der Kriminaltechnik arbeitet, ahnt sie sofort, dass es sich um eine Leiche handeln könnte. Als ihr Freund näher hinsieht, bestätigt sich der Verdacht. Gail wird verständigt und trifft kurze Zeit später am Tatort ein. Als sie die Leiche vorsichtig dreht, erlebt sie einen Schock: Bei dem Toten handelt es sich um den berüchtigten Bandenboss Arthur Kelvin. Gail informiert DCI Leslie Clark, die gemeinsam mit ihrem Team die Ermittlungen aufnimmt. Gleichzeitig beschäftigt Leslie weiterhin der Mord an ihrem Vorgänger DCI Mackie, dessen Fall sich seit dem ersten Band durch die Reihe zieht.
Mein Fazit zu Die Morde am Blue Pool
Auch dieser Band war wieder spannend, dabei aber angenehm ruhig erzählt. Die Autorin versteht es, die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Kritisch fand ich allerdings, dass zwar aufgelöst wird, wer der Täter ist, das Motiv jedoch nur recht knapp behandelt wird. Das wirkte auf mich etwas unbefriedigend. Dafür endet das Buch mit einem großen Cliffhanger, der direkt Lust auf den nächsten Band macht. Gerade weil sich auch die Suche nach dem Mörder von DCI Mackie weiter durch die Reihe zieht, würde ich empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. So lassen sich die Zusammenhänge deutlich besser verstehen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.
