Linnet Ridgeway ist eine junge Frau, die sehr viel Geld von ihrem Vater geerbt hat. Als sie gerade von einer Reise wieder zurückkehrt in ihren englischen Landsitz, den sie gerade umbauen und erweitern lässt, warten zwei Freundinnen auf sie. Joanna und ihre beste Freundin Jacquelin. Jacquelin ist völlig aus dem Häuschen, denn sie ist verlobt. Sie bittet Linnet ihren Verlobten Simon Doyle bei sich anzustellen, da beide völlig mittellos sind. Linnet stimmt zu, sich mit Simon zu treffen. Nur wenig später sind Linnet und Simon verheiratet und verbringen ihre Hochzeitsreise in Ägypten. Doch Jacquelin gibt sich nicht geschlagen und reist den beiden hinterher. Ständig taucht sie in ihrer Nähe auf. Auch Hercule Poirot befindet sich gerade in Ägypten und macht die Bekanntschaft der drei. Als die Reisegruppe Assuan und Kairo besichtigt hat, geht es weiter auf dem Nil wo andere Reisende zu ihnen stoßen. Darunter einer der amerikanischen Vermögensverwalter Linnets. Doch eines Abends wird Simon angeschossen und Linnet erschossen….
Mein Fazit zu Der Tod auf dem Nil von Agatha Christie
Eine anfangs eher interessante, später dann spannende Geschichte. Auf den ersten mehr als 100 Seiten werden die Personen vorgestellt. Es geht hier eher um die Psychologie. Dann passiert endlich der Mord und Poirot beginnt zu ermitteln. Natürlich klärt er am Ende den Fall restlos auf. Der Leser hat die Möglichkeit mitzuraten. Die Autorin schafft es wie immer mit wenigen Worten die ganze Szenerie zu beschreiben. Auch dieses Buch würde ich gerne weiterempfehlen und hoffe meine Buchrezension zu Der Tod auf dem Nil hat euch gefallen.
Übrigens wurde Der Tod auf dem Nil im Jahr 1978 mit dem einmaligen Sir Peter Ustinov als Poirot verfilmt. Der Film bekam sogar eine Auszeichnung. Im Film ist allerdings einiges etwas anders als im Buch. Es wurden einige Personen weggelassen und der Anfang deutlich gestrafft. Die Personen werden eher im Laufe des Films vorgestellt. Dafür ist das Ende wo Poirot erklärt wer der Täter war noch ausführlicher. Dennoch mag ich beide Versionen – Buch und Film.
