Emma Berresford hat viele Jahre als Sekretärin bei der Bonner Polizei gearbeitet. Doch nachdem die Nazis im Januar 1933 die Wahlen gewonnen haben, verändert sich das Leben in Deutschland. Das will Emma nicht wahrhaben. Als ihre Tante Sybil ihr mitteilt, dass sie und ihr Mann Andrej nach London gehen und Emma sowie ihr Vorgesetzter Simon Wertheim bei der Polizei entlassen werden, fängt sie an den anderen zu glauben. Eines Abends ist ihr Freund Siegfried Mertens gerade auf dem Heimweg als er eine Leiche in einem Gebüsch entdeckt. Ganz diensteifriger Polizist zieht er sie heraus und entdeckt eine frappierende Ähnlichkeit mit seinem ehemaligen Vorgesetzten Simon Wertheim. Schnell holt er Emmas Mann James zu Hilfe. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass der Tote für Simon gehalten wird, um diesem zu helfen aus Deutschland herauszukommen. Doch so ganz einfach wird dieses Unterfangen nicht…
Mein Fazit zu Abschied vom Rhein von Andrea Instone
Dies ist nun der letzte Band der Reihe Fräulein Schumacher ermittelt. Ich fand den Abschluss ganz gut. Die Freunde haben nochmal einen Fall zu lösen und bekommen am Ende das was sie sich gewünscht haben. Die Autorin schafft es viele der geliebten Figuren zumindest nochmal kurz zu erwähnen, so dass es für Fans der Reihe wie ein Rückblick wirkt. Alle anderen Leser sollten diese Krimireihe lieber von vorn lesen, da man sonst viele Zusammenhänge nicht versteht und das Buch sicher schnell aus der Hand legt. Wie immer erzählt die Autorin eine spannende Geschichte, die in historische Gegebenheiten eingebettet ist. Man kann sich also gut vorstellen wie die Menschen zu dieser Zeit gelebt haben.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und hoffe meine Buchrezension zu Abschied vom Rhein von Andrea Instone hat euch gefallen.
