Die schwarze Hornisse von Alistair MacLean

17. August 2017 Author: admin

Oberst Raine hat einen heiklen Auftrag zu vergeben. Deshalb holt er seinen besten Mann John Bentall. In letzter Zeit sind einige hochrangige Wissenschaftler mit ihren Frauen verschwunden. Alle hatten sich auf eine Stellenanzeige beworben. Nun soll sich Bentall ebenfalls als Wissenschaftler ausgeben. Seine Kollegin Mary Hopeman soll seine Gattin sein. Schon kurz nachdem sie sich auf den Weg gemacht haben, schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste…

Also ich fand das Buch eher langweilig. Irgendwie hat man das Gefühl, dass der Anfang und die folgende Geschichte kaum zusammenpassen. Von den verschwundenen Wissenschaftlern ist erst wieder ab ca. der Hälfte des Buches die Rede. Auch erfährt man dort erst was es mit der schwarzen Hornisse auf sich hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es aber auch nicht spannender. Das Ende kommt dann recht überraschend und lässt zahlreiche Fragen offen.
Auch haben mich die teils verschachtelten oder ellenlangen Sätze echt genervt, da man diese manchmal mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen. Das trübt den Lesespaß ungemein.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

Anzeige:
Dieses Buch jetzt bei Amazon kaufen

Unser Spiel von John le Carré

23. Februar 2015 Author: admin

Timothy Cranmer ist ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter. Nun lebt er auf dem von seinem Onkel geerbten Gut in Sussex und baut Wein an. Eines Abends klingeln zwei Polizisten an seiner Tür und wollen wissen wann er das letzte Mal Lawrence Pettifer gesehen hat. Seinen Freund und ehemaligen Kollegen. Cranmer verschweigt der Polizei zunächst viel. Denn nicht nur Pettifer ist verschwunden, sondern auch Cranmers Freundin Emma. Er nimmt an, dass beide zusammen sind. Doch wo ist Pettifer und warum ist er verschwunden?

Die Geschichte hört sich soweit ganz spannend an. Doch ich fand sie sehr schlecht erzählt. Gerade am Anfang des Buches tauchen viel zu viele Personen auf, so dass man ständig am Überlegen ist. Auch die permanenten Zeitsprünge machen das Lesen nicht gerade leichter, da sie auch nicht gekennzeichnet oder zumindest durch Absätze getrennt sind. In den Dialogen springt der Autor auch von Dialog zu Erzählung und wieder zurück.
Ich fand die Geschichte sehr langweilig. Auf den ersten 100 Seiten erfährt man gerade mal das oben beschriebene. Ich hab ca. ein Drittel des Buches wirklich gelesen und den Rest eher überflogen und nur stellenweise gelesen. Denn bis zum Schluss passiert nicht mehr wirklich viel.
Also ich würde das Buch nicht weiter empfehlen. Ich fand es zu wirr und langweilig. Aber vielleicht habe ich ja auch nur ein schwaches Buch des Autors gewählt. Da ich das Buch gebraucht für 1 Euro gekauft habe, war es nicht ganz so ärgerlich.

Trinity Verschwörung von Charles Cumming

13. Juni 2014 Author: admin

Dr. Sam Gaddis ist Dozent an einer Londoner Uni und Autor einiger Sachbücher. Eines Tages stellt er sein neustes Buch vor einem sehr kleinen Publikum in einer Buchhandlung vor. Plötzlich kommt eine sehr attraktive junge Dame herein und entschuldigt sich für die Verspätung. Nach dem Vortrag spricht sie Sam an und erzählt ihm, dass ihre Mutter vor kurzem gestorben ist und ihr einige Kartons mit Recherchematerial hinterlassen hat. Ob er daran Interese hätte. Einige Tage später ist er zum Essen bei seiner langjährigen Freundin Charlotte eingeladen. Sie erzählt ihm im Vertrauen, dass sie auf etwas gestoßen ist. Nach einigem Hin und Her bei dem Sam versprechen muss nichts zu verraten, erzählt sie, dass sie jemanden kennt, der weiss, dass es damals am Trinity College nicht 5, sondern 6 Spione gab. Kurz darauf ist Charlotte tot….

Die Geschichte hört sich sehr spannend an, deswegen habe ich mir das Buch bei Pfennigpfeiffer für 2,22 Euro ja auch gekauft. Aber leider muss man sich erstmal bis ca. zur Mitte durchquälen bis man überhaupt kapiert worum es hier geht. Denn das Recherchematerial was Sam am Anfang bekommt, wird es nach der Mite des Buches interessant. Es gibt immer wieder spannende Szenen, die der Autor aber meist sofort durch weniger spannende Informationen oder lange Gespräche kaputt macht. Am Anfang des Buches hat man auch erstmal zu tun die ganzen Leute im Kopf zu behalten, da manche mehrere Decknamen habe. Ich denke die Geschichte ist spannend, aber schlecht umgesetzt. Auch den Schluss fand ich enttäuschend und lässt eigentlich alle Fragen offen. Fast so als ob ein zweiter Teil geplant ist. Das sollte der Autor aber lieber lassen – meine Meinung.

Sarah Fontaine ist gerade mal seit 4 Monaten mit ihrem Mann Geoffrey verheiratet. Geoffrey ist von Berufs wegen viel auf Reisen. Gerade jetzt ist er in London. An diesem Abend fühlt Sarah sich nicht gut, sie ist erkältet. Doch heute ist Mittwoch. Und am Mittwoch Abend ruft Geoffrey immer an! Also nimmt sie einige Erkältungsmittel, um bis zu seinem Anruf durchzuhalten. Doch natürlich schläft sie schon kurze Zeit später ein und wird vom Klingeln des Telefons geweckt. Sie nimmt den Hörer ab, in dem Glauben, dass das ja nur ihr Mann sein kann. Doch plötzlich meldet sich eine fremde Stimme und fragt, ob Mrs Fontaine am Telefon ist. Was hat das zu bedeuten? Die Stimme stellt sich als Nick O´Hara vom Außenministerium vor. Er hätte ihr etwas wichtiges zu sagen. Ihr Mann Geoffrey Fontaine sei in Berlin bei einem Brand ums Leben gekommen. Berlin? Was macht Geoffrey in Berlin?

Ich fand das Buch wahnsinnig spannend und hätte es am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt. Auch wenn die Geschichte recht einfach geschrieben war und man vieles auch schon recht früh erraten konnte, war es dennoch bis zum Schluß spannend. Das Buch war gut geschrieben und lässt sich wirklich schnell lesen. Kein Wunder – mit gerade mal 300 Seiten war es ja auch recht kurz. 😉
Ich würde diesen Thriller von Tess Gerritsen dennoch jedem empfehlen, der gerne eine spannende Story liest.

Mitternachtsfalken von Ken Follett

21. September 2010 Author: admin

Die Briten haben ein Problem. Es werden neuerdings bei ihren Bomberflügen über Deutschland sehr viele Maschinen abgeschossen. Es ist als wenn die Deutschen schon vorher wüßten, dass die britischen Maschinen in der Luft sind. Anfangs vermutet man, dass Spione dahinter stecken, läßt diese Theorie aber bald fallen. Eines Tages fangen die Briten einen Funkspruch der Deutschen ab, können aber damit nichts anfangen. Winston Churchill beauftragt Digby Hoare damit herauszufinden was der Funkspruch bedeutet und warum die Deutschen schon vorher wissen, dass die Briten kommen.
Digby wendet sich an Hermia Mount. Sie arbeitet in der Abteilung für Dänemark. Schon nach kurzem Überlegen kommt sie darauf, dass es sich wahrscheinlich um ein sehr starkes Radargerät oder ähnliches handelt, das die Deutschen in Dänemark stationiert haben…..

Auch das ist wieder ein sehr spannender und interessanter Thriller von Ken Follett.
Ich finde seine Romane, die im zweiten Weltkrieg spielen immer sehr interessant und denke das sind auch seine besten.
Dieses Buch kann ich nur empfehlen!

Die Leopardin von Ken Follett

13. Dezember 2009 Author: admin

Felicity Clairet ist eine junge, hübsche Spionin aus England, die schon oft in Frankreich eingesetzt wurde. Ihr Ehemann ist ja auch Franzose und in der Resistance aktiv. Daher hat sie bei Ihren Einsätzen in Frankreich viele Helfer. Bei einem dieser Einsätze soll sie in die Telefonzentrale eindringen, die sich in einem Schloss in Saint Cecile befindet. Doch dieser Einsatz geht schief, da sie falsche Informationen bekommen haben. Aber Felicity kann am Abend wie vorgesehen wieder nach England fliegen. Auf dem Weg überlegt sie sich wie sie diese Telefonzentrale doch noch zerstören kann. In England angekommen steht ihr Plan. Er muss nur noch von ihrem Vorgesetzten abgesegnet werden.

Ein sehr interessanter und spannender Spioange-Thriller. Anfangs dachte ich ja, dass das Buch etwas langweilig sein wird. Was soll man über fast 600 Seiten erzählen wie eine Frau ein Team aus lauter Frauen zusammenstellt und mit diesen nach Frankreich fliegt? Aber es war keineswegs langweilig. Teils war es sogar recht graulig, an anderen Stellen wieder so spannend, dass ich einfach weiter lesen mußte.
Dieses Buch würde ich nicht nur Ken Follett Fans empfehlen. Wer auf spannende Spionage-Thriller aus dem Zweiten Weltkrieg steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.