In diesem Buch sind Krimi-Kurzgeschichten berühmter Autoren wie Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie und Mary Higgins Clark vereint. Alle Geschichten spielen in der Weihnachtszeit.
Der Untertitel “Morde zur Weihnachtszeit” ist aber etwas verwirrend, da es nicht in allen Geschichten um Mord geht. Schon in den ersten Geschichten des Buches geht es “nur” um Diebstahl.
Dennoch finde ich das Buch gut und würde es weiterempfehlen. Bis auf eine Geschichte, die ich sehr verwirrend fand (Ein Fest der Liebe von Gabriele Wohmann), sind die Geschichten wirklich gut.
Wer also in der Weihnachtszeit auch mal etwas aufregendes lesen möchte, sollte zu diesem Buch greifen.

Hercule Poirot sitzt mit einem Bekannten zusammen. Sie kommen auch darauf zu sprechen, dass Poirot sich so langsam zur Ruhe setzen und Kürbisse züchten möchte. Sein Bekannter, ein Humanistiker, ist davon nicht überzeugt. Im Laufe des Gesprächs erwähnt er die Arbeiten des Herkules. Poirot ist leider in der griechischen Geschichte nicht so bewandert und lässt sich am nächsten Tag von seiner Sekretärin mit Lesestoff zu diesem Thema versorgen. Dabei kommt ihm eine Idee: Er wird noch 12 Fälle übernehmen, die ihn interessieren und sich in irgendeiner Weise auf die antiken 12 Arbeiten des Herkules beziehen….

Es sind also 12 Kurzgeschichten in diesem Buch. Es ist zwar gut geschrieben, aber ich finde Kurzgeschichten nicht so toll, weil man da kaum Zeit hat mitzuraten wer es denn nun ist. Kaum hat man erfasst worum es geht, kommt auch schon die Auflösung. Die Geschichten sind ganz gut, aber ich würde das Buch nur Agatha Christie Fans empfehlen oder jemandem der gerne Kurzgeschichten liest.