Die Liste von John Grisham
30. Januar 2011Willie Traynor studiert Publizistik, klemmt sich aber auch nicht wirklich dahinter. Als ihm ein Kommilitone und Freund erklärt, dass man bei kleinen Zeitungen viel Geld verdienen kann, schmeißt Willie sein Studium und fängt bei einer kleinen Zeitung in Clanton an. Schon nach einigen Monaten droht der Zeitung das Aus. Der Chef der Zeitung fragt Willie, ob er die Zeitung kaufen würde. Dieser leiht sich das Geld von seiner Großmutter und gestaltet nach und nach die Zeitung um. Kurz nach der Übernahme der Zeitung passiert ein grausiger Mord in Clanton. Rhoda Kasselwa wird vergewaltigt und ermordet. Noch im Sterben sagt sie: “Es war Danny Padgitt.” Er wird als Verdächtiger festgenommen und vor Gericht gestellt. Im Prozess spricht ihn die Jury schuldig. Er kommt lebenslang ins Gefängnis – denken die meisten. Aber nach 9 Jahren kommt er wieder frei und die Morden in Clanton fangen an…
Auch dieses Buch fand ich eher langweilig. Bis es zum Prozess kommt ist dashalbe Buch schon vorbei und um eine Liste geht es erst auf den letzten Seiten des Buches.
Also ich finde John Grisham hat schon besseres geschrieben. Er schweift hier immer wieder ab und erzählt Sachen, die gar nicht unbedingt was mit der Geschichte zu tun haben.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.
Der Gefangene von John Grisham
20. Januar 2011Die junge und eigentlich sehr beliebte Debbie Carter wird in ihrer Wohnung vergewaltigt und anschließend ermordet. Die Polizei hat recht schnell zwei Verdächtige – Ron Williamson und Dennis Fritz. Die Beamten verhören die beiden Verdächtigen so lange bis diese den Mord gestehen. Auch die Geschworenen bei der Verhandlung sind der Meinung, dass die “Beweise” ausreichen und verurteilen die beiden zur Todesstrafe.
So langweilig wie sich das bis hierher anhört ist das ganze Buch. Es geht nur darum, dass die beiden Männer zu Unrecht verurteilt wurden und am Ende natürlich doch noch frei kommen. (Das ist ürbigens eine wahre Geschichte)
Ich habe mich ehrlich gesagt eher durch dieses Buch durchgequält. Es war zwar interessant, aber zu langatmig und verwirrend geschrieben. John Grisham erzählt auch von einem anderen Mord bei dem ebenfalls zwei Männer zu Unrecht festgenommen und ins Gefängnis gesteckt wurden. Er springt dann immer zwischen beiden Fällen hin und her. Auch erzählt er mal was aus der Gegenwart, dann wieder was aus der Vergangenheit. Außerdem werden immer wieder Daten angeführt an denen irgendwas wichtiges passiert ist. So viele Daten finde ich eher störend.
In seinen Anmerkungen am Ende des Buches schreibt John Grisham, dass dies ein Sachbuch ist. Ok, dafür mag es ja spannend sein. Aber von John Grisham erwartet man spannend erzählt Justiz-Thriller und keine Sachbücher!
Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.