Stolz und Vorurteil von Jane Austen

19. März 2017 Author: admin

Die Familie Bentley wohnt im ländlichen England und hat 4 Töchter, die alle noch unverheiratet sind. Eines Tages zieht ein junger, gut aussehender, vermögender, lediger Mann – Mr. Bingley -ganz in der Nähe ein. Sofort wird er von allen Nachbarn zu Bällen eingeladen und jede Familie hofft ihn als Schwiegersohn zu bekommen. Doch er hat nur Augen für Jane Bentley. Kurz darauf ziehen seine Schwestern zu ihm und freunden sich mit den Mädchen an. Doch als Mr. Bingley eines Tages nach London reisen muss, folgen seine Schwestern ihm nach einiger Zeit. Bleibt die Frage wird irgendjemand Mr. Bingley heiraten?

Hmm, also ich bin bei diesem Buch ziemlich hin und her gerissen. Einerseits ist es ja schon interessant wie die gut betuchten Leute damals in England gelebt haben und was sie so dachten. Andererseits ist das Buch auch furchtbar langatmig und langweilig, weil eigentlich nichts passiert. Auch fand ich die vielen Personen einfach nur verwirrend. Ich hatte ständig Probleme die Personen wieder richtig zuzuordnen, was den Lesefluss doch etwas behindert hat. Deshalb habe ich nach ca. einem Drittel abgebrochen. Eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe.
Ich habe das Buch als Ebook gelesen (in einem Bundle „Große Klassiker der englischen Literatur“ für 0,49 Euro gekauft). Da ich ja nur einen sehr geringen Preis bezahlt habe, ist es nicht ganz so tragisch, dass es mir nicht gefallen hat. Ich würde diesen Roman auch nur jemandem empfehlen, der mal einen Klassiker lesen möchte. Das war auch meine Intension. Aber ich habe schnell festgestellt, dass das nichts für mich ist.

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Nacht von F. Paul Wilson / Steve Lyon

26. September 2015 Author: admin

Jake wächst in verschiedenen Waisenhäusern auf und lebt zwischendurch immer mal wieder bei einer Familie. Bis er zu den Nachts kommt. Sarge Nacht nimmt ihn auf wie einen Sohn und bringt ihm einiges über Gewehre und Krieg bei. Später übernimmt Jake einige Aufträge als Scharfschütze. Eines Tages soll er einen Kongressabgeordneten erschießen. Doch genau in dem Moment wo er abdrückt, klopft es an der Tür des Hotelszimmers. Es ist die Polizei. Jake versucht zu fliehen und wird dabei von einem Polizisten im Nacken angeschossen. Nun ist er querschnittsgelähmt…

Ich fand das Buch furchtbar wirr und langweilig. Der Autor springt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was ziemlich verwirrend ist. Bis zu dem Punkt an dem Jake von einer neuartigen Therapie für Querschnittsgelähmte erfährt muss man schon die Hälfte des Buches lesen und die ist recht langatmig und teils langweilig. Zuerst dachte ich das Buch kann ja nicht so schlecht sein, da ich schon zwei andere Bücher von F. Paul Wilson gelesen habe. Doch leider wurde ich schwer enttäuscht. Ich habe so ca. bis Seite 130 wirklich gelesen, die nächsten 50 Seiten überflogen und dann genervt aufgegeben. Es war einfach zu langweilig. Schade, da hätte man sicher mehr draus machen können.
Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.

Ehrensache von Ian Rankin

12. August 2015 Author: admin

Die Edinburgher Polizei plant eine Razzia in einem Bordell. Keiner der Beteiligten weiß allerdings warum. Während der Razzia entdeckt ein Polizist den Abgeordneten George Jack in einem der Zimmer. Eine brisante Situation. Doch der Chef will Mr. Jack nicht anders behandeln als die anderen „Kunden“. Als Mr. Jack aus dem Haus gebracht wird warten draußen schon die Reporter – als wenn sie das vorher wussten….

Ehrlich gesagt fand ich das Buch noch langweiliger als das vorherige (Wolfsmale). Es fängt schon so langweilig an mit der Razzia, wird kurz spannend als man den Abgeordneten entdeckt und dann wird die Geschichte wieder furchtbar langweilig. Ich hab das erste Kapitel wirklich gelesen, dann angefangen die Geschichte zu überfliegen und bei Seite 100 dann das Buch weggelegt. Denn nachdem man 1/4 des Buches gelesen hat, wusste man immer noch nicht worum es ging. Auf dem Cover war die Rede davon, dass die Frau von Mr. Jack tot aufgefunden wird. An dem Punkt war man da noch nicht mal angekommen! Ich bin dann davon ausgegangen, dass es auch in diesem Buch so sein wird, dass man eher was aus dem Leben von Inspector Rebus liest als von dem Fall und dass Rebus am Ende dann plötzlich weiß was passiert ist und wer es war.
Also ich würde diesen Krimi nicht weiterempfehlen.

Das Unikat von Anders Alborg

10. Juni 2015 Author: admin

Dr. Simon Haydeck ist angestellter Biologe. Er geht seiner Arbeit nach und hält gelegentlich für seinen Chef einen Vortrag. Im Geheimen betreibt er seine eigenen Forschungen. Eines Tages soll er wieder einen Vortrag für seinen Chef übernehmen. Und dabei lernt er Mr. Greyson kennen. Dieser bietet ihm einen Job mit sehr guter Bezahlung an. Angeblich forscht er an etwas ganz Neuem. Da Simon sein Job eh keinen Spaß macht und er mit seiner Freundin auch nicht mehr so gut auskommt, fällt es ihm leicht alle Zelte in Hamburg abzubrechen und nach Brandenburg zu Mr. Greyson zu gehen. Dort angekommen erfährt er dann erst woran die Gruppe wirklich forscht.

Was für ein Blödsinn! Ich bereue für dieses Buch 1,99 Euro bei Lidl bezahlt zu haben. Am Anfang war das Buch ziemlich langweilig und wirr. Es gibt hier keine Kapitel, der Autor springt von einem Ort zum anderen. Teils sind die „Kapitel“ nur eine Seite lang. Ständig muss man also wieder überlegen was an diesem Ort zuletzt passiert ist. Auch den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Sätze waren sehr kurz (Telegrammstil) und andere wieder sehr lang.
Man muss sich schon durch ca. ein Drittel des Buches kämpfen, um ungefähr zu wissen worum es geht. Aber ab da wird es dann (in meinen Augen) immer unrealistischer. Ich will ja nicht zu viel verraten, deshalb sage ich nur drei Worte: Aliens, Roswell, Klonen. Ein für mich völlig unrealistisches Szenario. Deshalb habe ich dann auch schon vor der Hälfte des Buches angefangen es nur noch zu überfliegen und dann kurz nach der Hälfte doch abgebrochen, weil es einfach immer langweiliger und unrealistischer wurde.

Also ich würde dieses Buch auf gar keinen Fall weiterempfehlen.

Die Blut-Mafia von Heinz G. Konsalik

12. Mai 2015 Author: admin

Dr. Dieter Reissner arbeitet für einen großen Münchner Konzern und soll eine Stahlfirma in Sachsen abwickeln. Als er bei einer Mitarbeiterversammlung umkippt und sich auch nicht wohl fühlt als er gemeinsam mit seinen Kollegen nach München fliegt, wird sein Chef stutzig. In München angekommen sondert sich Reissner von den anderen ab und fährt zu seinem Freund und Arzt Dr. Jan Herzog. Dieser teilt ihm das Ergebnis der Blutuntersuchung mit. Daraufhin zieht Reissner stundenlang durch die Gegend. Spätabends kommt er nach Hause und erschießt seine Frau, seine Tochter und zum Schluss sich selbst. Das Motiv: Er hat Aids. Nach Bekanntwerden der Tat wird ein bekannter Journalist auf die Story angesetzt. Doch bei seinen Recherchen begibt er sich auf gefährliches Terrain.

Lange nicht so ein langweiliges Buch gelesen. Zunächst muss man sich durch ca. 1/4 des Buches quälen, um überhaupt ansatzweise zu wissen worum es geht. Doch auch sobald der Journalist mit seinen Recherchen anfängt wird es nicht besser. Es gibt zwar immer mal wieder spannende Stellen, die aber so ausführlich beschrieben werden, dass sie kurz darauf langweilig werden.
Die Idee zu dem Buch ist sicher gut. Ich finde es aber schlecht umgesetzt. Ich wurde von Anfang an nicht richtig warm mit den Figuren. Nach der Hälfte des Buches habe ich aufgegeben. Also ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.

 

 

Ein ganzer Kerl von Tom Wolfe

12. April 2014 Author: admin

Charlie Croker ist einImmobiliengigant in Atlanta. Er hat mehrere große Häuser in der Stadt gebaut. Auch gehört ihm ein großes Tiefkühllagerhaus. Außerdem hat er mehrere teure Autos, einige Flugzeuge, Wohnungen und eine große Plantage zur Wachteljagd. Doch nun will die Bank, dass er seine Kredite zurückbezahlt. Denn die Häuser, die er gebaut hat, stehen größtenteils leer und er gibt mehr Geld aus als er einnimmt….
Ein schwarzer Rechtsanwalt wird von einem Footballcoach zu einem Gespräch nach Hause gebeten. Dort bittet der Coach ihn einen seiner Schützlinge zu vertreten. Ihm wird vorgeworfen die Tochter eines reichen Mannes vergewaltigt zu haben….

Also ich fand das Buch furchtbar langweilig und habe nach ca. 230 Seiten (von über 1000 Seiten) aufgehört. Bis dahin wusste ich nicht viel mehr als oben beschrieben. Ich fand, dass der Autor furchtbar viel geschwafelt hat. Im großen und ganzen hat er die ganze Zeit nur die Charaktere vorgestellt. Ich hätte mir gewünscht, dass er mehr davon erzählt wie Charlie in die Krise gerutscht ist und wie er dort wieder raus will. Vielleicht wäre das auch noch gekommen….
Ich hab das Buch als Mängelexemplar für 3,49 Euro gekauft. Aber selbst die 3,49 Euro bereue ich nun. Naja, vielleicht gefällt einem anderen Leder das Buch ja besser. Ich würde es aber nicht weiterempfehlen.

Die Frau aus Virginia von Barbara Chase-Riboud

5. Januar 2014 Author: admin

Sally Hemings ist Schwarze, ehemalige Sklavin und war die Mätresse des amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson mit dem sie zwei Söhne hat.

Ich habe auf Seite 63 aufgehört zu lesen, da das Buch furchtbar verwirrend, langatmig und langweilig war. Ständig ist die Autorin zwischen den Zeiten gesprungen oder hat plötzlich von Personen erzählt, die man noch gar nicht kannte.
Ich habe mir das Buch gebraucht für zwei Euro gekauft, aber selbst diese zwei Euro bereue ich ehrlich gesagt. Das Thema Schwarze, Sklaven und Thomas Jefferson ist sicher interessant, in diesem Buch aber nicht gut verarbeitet.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.

Spur ins Gestern von Reed Farrel Coleman

6. Januar 2013 Author: admin

Moe Prager ist Ex-Polizist. Nach einem Unfall hat er Probleme mit seinem Knie und musste daher den Dienst quittieren. Eines Tages ruft ihn sein Kumpel und Ex-Kollege Rico an und will sich mit ihm treffen. Rico erzählt ihm von Patrick Maloney, der seit einiger Zeit verschwunden ist. Rico hat den Auftrag Moe dazu zu überreden Patrick zu suchen. Nach einigem Zögern nimmt Moe den Auftrag an und macht sich auf die Suche….

Ganz ehrlich? Ich habe seit langem nicht mehr so ein langweiliges Buch gelesen. Bis man erstmal an der Stelle ist, muss man schon einige Seiten lesen und dann geht es nur noch um die Suche nach Patrick. Aber man kann dabei auch kaum mitraten, da man kaum Infos bekommt. Irgendwie plätschert die Geschichte so vor sich hin. Ich habe nach ca. 3/4 des Buches aufgehört, weil es mir einfach zu langweilig wurde.
Also ich würde das Buch nicht weiterempfehlen. (Bin froh, dass ich dafür bei Aldi nur 1,99€ ausgegeben habe.) Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser. Ist ja immer Geschmackssache.

Xenia Ossolin lebt mit ihrer Familie in Russland. Sie haben ein großes Haus und führen ein gut behütetes Leben bis die russische Revolution beginnt. In dieser Zeit wird ihr Vater erschossen, ihre Mutter bekommt ein Baby und sie fliehen aus Russland.
Einige Jahre später sind sie in Paris und versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Ich fand dieses Buch furchtbar und habe kurz vor der Hälfte aufgehört es zu lesen.
Ich konnte mir die Figuren irgendwie nicht richtig vorstellen. Auch hat die Autorin immer nur kurze Szenen aus dem Leben der Figuren erzählt, aber irgendwie war das alles nicht so flüssig erzählt. Auch hat sie wichtige historische Ereignisse oder Personen nur kurz genannt, ist aber nicht weiter darauf eingegangen.
Erst dachte ich ja ich muss mich nur an ihren Erzählstil gewöhnen, aber das wurde nicht besser, obwohl ich schon über 200 Seiten gelesen hatte. Und da habe ich dann beschlossen mich nicht weiter mit diesem Buch zu quälen.
Gut, dass ich es geschenkt bekommen habe. Ich hätte mich sehr geärgert, hätte ich dafür Geld ausgegeben.
Ich finde das Buch absolut nicht empfehlenswert.