Archive for the 'Roman' Category
Sag mir auf Wiedersehen von Alexandra Cordes
3. September 2009Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die Geschichte der elsässischen Familie Welsch. Erst stirbt die Mutter bei der Geburt des vierten Kindes, kurz danach das Baby, der Vater findet eine neue Frau, die Kinder werden flügge und bauen sich ein eigenes Leben auf. Das ganze spielt in der Zeit von ca. 1870 bis in den zweiten Weltkrieg hinein.
Ich fand das Buch nicht so sehr interessant. Die Autorin springt zu schnell in die nächste Zeit. Fängt man ein neues Kapitel an, muss man oft erst überlegen worum es nun wieder geht. Die Zeitspanne von 60 Jahren in ein Buch mit nicht mal 500 Seiten zu packen ist schon recht schwierig. Über das Leben in dieser Zeit erfährt man auch kaum etwas. Historisch wichtige Ereignisse werden zwar kurz erwähnt, aber sonst auch nichts.
Dieser Roman ist eine sehr seichte Lektüre für das Krankenbett oder eine Zugfahrt. Nur wer auf kitschige Romane steht, sollte dieses Buch lesen.
Die Stunde der Erben von Charlotte Link
19. August 2009Die Stunde der Erben ist der dritte Band der Familientrilogie.
Dieser Roman spielt in der Zeit von 1957 – 1994. Erzählt wird wie die Enkel von Felicia nun Ihre Firma weiterführen und was Ihnen dabei so alles passiert.
Nachdem der erste Band im ersten Weltkrieg und der zweite Band im zweiten Weltkrieg spielten, habe ich eigentlich erwartet, dass im dritten Band das Leben in Ost- und Westdeutschland bis zur Wende erzählt wird. Aber leider war davon so gut wie nichts zu merken. Natürlich war eine Enkelin Felicias in Ostdeutschland und ist von dort geflohen, aber wie das Leben dort war, hat die Autorin so gut wie nicht beschrieben.
Auch ging es im ganzen Roman irgendwie eher drum wie die Enkel nun die Firma weiterführen.
Ich finde die Autorin hat einen zu großen Sprung zwischen dem zweiten und dritten Band gemacht. Irgendwie waren da plötzlich so viele neue Figuren, dass man dachte man hat ein falsches Buch gegriffen. Natürlich tauchen die vertrauten Charaktere auch noch auf, haben aber nicht mehr so viel mit der Geschichte zu tun.
Alles in allem war das ein seichter Roman, den man fast auch lesen kann ohne die beiden anderen Bände zu kennen.
Wilde Lupinen von Charlotte Link
14. August 2009Wilde Lupinen ist der zweite Band dieser Familientrilogie. Er spielt im zweiten Weltkrieg (1938 – 1945). Erzählt wird auch hier die Geschichte Felicias und ihrer Familie. Wie sie den Krieg erleben, um Familienmitglieder trauern und Freunden helfen.
Auch diesen Roman fand ich sehr interessant und lesenswert. Er liest sich sehr leicht und man kann mit den Figuren mitfühlen. Und ganz nebenbei erfährt man einiges über das Leben im zweiten Weltkrieg.
Ich würde diesen Roman allen empfehlen, die gerne Familientrilogien lesen oder sich für den zweiten Weltkrieg interessieren.
Sturmzeit von Charlotte Link
10. August 2009Sturmzeit ist der erste Band einer Familientrilogie. In diesem Band wird die Geschichte von Felicia erzählt. Wie sie ihren ersten Mann kennenlernt, den ersten Weltkrieg überlebt und sich danach wieder hochrappelt. Der Roman spielt in der Zeit von 1914 bis 1930 und beschreibt das Leben im ersten Weltkrieg in Deutschland und Russland und die Nachkriegsjahre.
Ich fand diesen Roman richtig gut. Er ist gut erzählt, läßt sich leicht lesen und ist wirklich interessant. Sehr empfehlenswert für alle, die gern Familientrilogien lesen oder sich für das Leben im Krieg interessieren.
Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas
26. Juli 2009Edmont Dante ist Seefahrer und möchte nach einer langen Seereise endlich seine Freundin heiraten. Es ist bereits alles geplant als er verhaftet wird. Er erfährt aber auch nicht warum er verhaftet wird. Man sperrt ihn in einen Kerker auf einer kleinen Insel. Dort denkt er immerzu an seine Braut und will sich sogar umbringen. Doch dann hört er ein Klopfen und Schaben an einer Wand und siehe da als er an derselben Stelle anfängt die Wand abzutragen, lernt er einen alten verwirrten Mann kennen. Dieser Mann gilt als verwirrt, weil er den Wärtern immer wieder anbietet eine große Summe zu bezahlen, wenn er freikommt. Diese glauben aber, dass er dieses Geld gar nicht hat. Denn es soll sich dabei um einen vergrabenen Schatz handeln. Edmont allerdings glaubt ihm nach einiger Zeit. Die beiden werden Freunde und planen gemeinsam die Flucht als der alte Mann plötzlich Krampfanfälle bekommt. Die ersten beiden Male kann Edmont ihm mit einem Elixier aus einen kleinen Fläschen, welches der Alte versteckt hat, helfen. Aber beim dritten Anfall stirbt er. Nun fasst Edmont einen mutigen Plan zur Flucht, der auch gelingt. Er heuert erstmal wieder auf einem Schiff und nach einiger Zeit fährt er zur Insel Monte Christo auf der der Schatz liegen soll. Nach einigem Suchen findet er ihn auch. Was er mit diesem Geld macht ist eine lange Geschichte…
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich auch mal einen richtigen Klassiker lesen wollte. Im Großen und Ganzen ist das Buch auch gar nicht so schlecht. Anfangs hat man etwas Probleme mit der Sprache, weil es halt eine alte Sprache ist, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Insgesamt ist das Buch schon spannend, aber teilweise auch recht langatmig.
Ich würde das Buch allen empfehlen, die gern Abenteuergeschichten oder auch historische Romane lesen.
Antonias Wille von Petra Durst-Benning
10. Juni 2009Julie leitet mit einer Freundin eine Kunstschule. Eines Tages bekommt sie Besuch von einem Detektiv, der ihr erklärt er hat sie im Auftrag ihrer Großtante gesucht. Nach langem Zögern willigt sie ein diese Tante Antonia wenigstens mal zu besuchen. Dabei erfährt Julie was diese Antonia eigentlich von ihr will….
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Als ich las worum es geht, dachte ich naja könnte vielleicht etwas Spannung drin sein. Und so war es auch.
Das Buch läßt sich leicht lesen, trotz der Springerei zwischen Gegenwart, Vergangenheit, Tagebuch und Erzählung. Aber das Ende ist eigentlich vorherzusehen.
Antonias Wille ist ein dahinplätschernder Schnulzenroman, der sich vielleicht für eine lange Reise gut macht. Aber sonst würde ich es eher nicht weiterempfehlen.
Über die Hügel von Jenny Glanfield
30. Mai 2009Der Antiquitätenhändler Sebastian Devere bringt seiner Tochter Philippa, die gerade Fotografie studiert, eines Abends ein altes Fotoalbum mit, welches er in einem Schreibtisch gefunden hat, den er gerade gekauft hat. Die Bilder in diesem Album faszinieren Philippa so sehr, dass sie eines herausnimmt und sehr erstaunt ist als sie den Namen des Fotografen liest. Nun versucht sie mehr über ihn herauszubekommen.
Ein eher kitschiger Roman über eine englische Familie. Das Buch liest sich zwar ganz gut, aber es nervt ein wenig, dass die Autorin immer wieder in den Zeiten hin und her springt. Mal erzählt sie was aus der Gegenwart und dann wieder aus der Vergangenheit. Man braucht schon eine Weile bis man auch mit den Personen so vertraut ist, dass einem diese Sprünge nichts mehr ausmachen.
Nachdem ich Hotel Quadriga, Viktoria und Viktorias Erbe gelesen habe, war ich von diesem Buch eher enttäucht.
Wer gerne einen kitschigen Roman liest oder nur eine dahinplätschernde Geschichte für die Reise sucht, ist mit diesem Buch ganz gut beraten.
Viktorias Erbe von Jenny Glanfield
19. Mai 2009Der dritte Band dieser Trilogie über die Berliner Familie Jochum-Kraus spielt in den Jahren 1945 bis 1992. Die Autorin erzählt wie die Familie nach dem Krieg die Firmen wieder aufgebaut hat und welche Probleme es dabei gab.
Auch dieses Buch liest sich leicht. Aber man muss schon einige geschichtliche Kenntnisse haben, um an manchen Stellen zu wissen worauf sie gerade anspielt.
Ab ca. der Hälfte des Buches hatte ich aber irgendwie den Eindruck, dass sie die Geschichte schnell beenden wollte. Hat sie am Anfang noch ausführlich erzählt wie nach dem Krieg alles aufgebaut wurde, überspringt sie dann öfter einige Jahre und stopft auch sehr viele geschichtliche Ereignisse mit hinein. Das empfand ich dann auch etwas anstrengend.
Aber sonst ist es ein schöner Roman. Hat man auch die ersten beiden Teile gelesen, wird einem auch der dritte Teil gefallen.
Viktoria von Jenny Glanfield
5. Mai 2009Viktoria ist der zweite Band der Familientrilogie rund um die Berliner Familie Jochum-Kraus. Der Band umfasst die Jahre 1933 bis 1945. Die Autorin erzaählt eindrucksvoll wie das Leben der Reichen und auch Armen, der Juden, der Deutschen und auch Österreicher und Russen während des zweiten Weltkrieges war. Wer sich etwas in der Geschichte auskennt, findet hier eigentlich alle wichtigen Ereignisse dieser Zeit wieder.
Ich fand auch dieses Buch sehr gut. Es ist einfach geschrieben und man lernt etwas über die Geschichte Deutschlands. Die Figuren sind einem im zweiten Band schon so vertraut, dass man mit ihnen fühlt, wenn ihnen schlimmes passiert. Und hier passiert einiges, wie man sich denken kann….
Das Buch ist wirklich empfehlenswert. Allerdings sollte man auch den ersten Teil gelesen haben, da man sonst manches nicht versteht.
Hotel Quadriga von Jenny Glanfield
20. April 2009Das erste Buch dieser Familientrilogie spielt in den Jahren 1874 bis 1933. Es erzählt wie Karl Jochum seinen Traum vom eigenen Café und später vom besten Hotel in Berlin verwirklicht. Dass es in diesen Jahren nicht immer leicht ist, weiß wohl jeder.
Diese Trilogie habe ich mir gekauft, weil ich Familiengeschichten mag, es in einer sehr interessanten Zeit und in Berlin spielt.
Ich fand es sehr interessant, auch ließ es sich leicht lesen.
Diesen Roman habe ich nun schon zum zweiten Mal gelesen und fand ihn wie beim ersten Mal einfach toll. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.
Alle die gern einen guten Roman lesen, sollten sich dieses Buch kaufen.