Archive for the 'Roman' Category
Im sicheren Hafen von Danielle Steel
31. Januar 2010Ophelie hat vor einigen Monaten bei einem Flugzeugabsturz ihren Mann und ihren Sohn verloren. Sie ist immer noch sehr deprimiert und hält sich nur gerade so auf den Beinen wegen ihrer Tochter Pip. Diese ist auch sehr traurig, aber auch sehr verzweifelt, weil sie nicht weiß wie sie ihrer Mutter helfen kann. Eine Freundin überredet die beiden in den Sommerferien ein Haus am Meer zu mieten, um sich dort ein wenig zu entspannen.
Eines Tages begegnet Pip bei einem Strandspaziergang Matthew…..
Ein trauriger und teils kitschiger Roman. Irgendwie vorhersehbar, nichts sonderlich dolles, aber für ein paar ruhige Stunden in der Badewanne ist das Buch ok.
Rendezvous von Danielle Steel
24. Januar 2010Paris und Peter sind seit 24 Jahren glücklich verheiratet. Peter arbeitet als Anwalt in New York und Paris schmeißt zu Hause in Greenwich den Haushalt. Eines Abends bricht für Paris eine Welt zusammen als Peter ihr gesteht, dass er schon seit einigen Monaten mit einer anderen Frau zusammen ist und diese sehr liebt. Er möchte die Scheidung und zieht am nächsten Morgen aus. Er überläßt es Paris die neuen Situation den Kindern zu erklären….
Es zieht sich dann noch eine Weile hin bis Paris ihr erstes Rendezvous hat. Ehrlich gesagt hatte ich nach 150 Seiten schon schon fast am Titel des Buches gezweifelt.
Ins gesamt ist es wieder eine typische Geschichte von Danielle Steel – eine Liebesgeschichte in einer gutsituierten Familie. Es gibt ab und zu mal Stellen bei denen man schmunzeln kann. Aber das meiste ist auch vorhersehbar.
Nicht gerade herausragend, aber für einige Stunden in der Badewanne oder einen kurzen Urlaub ist das Buch schon empfehlenswert.
Die Kinder von Eden von Ken Follett
18. Januar 2010Priest, Star, Oaktree und Melanie wohnen mit einigen anderen in einer Kommune im Silver River Valley. Sie haben das Land vor Jahren gepachtet. Nun wird Ihnen plötzlich gekündigt, weil in der Nähe ein Kraftwerk gebaut werden soll und dazu ihr Tal geflutet werden soll. Das wollen sie sich aber nicht gefallen lassen und entwickeln einen Plan, um den Bau des Kraftwerks zu verhindern.
Das Buch war sehr interessant, aber eher weniger spannend. Zeitweise fand ich es sogar etwas langweilig. Andererseits waren auch wieder einige sehr eklige Szenen drin.
Insgesamt aber ein empfehlenswertes Buch.
Der Anwalt von John Grisham
4. Januar 2010Kyle Mc Avoy ist ein junger Student, der nebenbei als Basketball-Coach für sozial schwächere Jugendliche arbeitet.
Eines Tages taucht während eines Spiels ein Mann im Trechcoat auf. Kyle fragt sich warum der da ist und ihn anstarrt. Vorsichtshalber schleicht er sich nach dem Spiel über einen kaum bekannten Seitenausgang aus der Halle. Doch der Fremde staht an seinem Auto und bittet ihn ihm in ein Diner zu folgen, da er mit ihm sprechen muss. Dort gibt sich der Fremde als FBI Agent zu erkennen, der mit ihm über eine Vergewaltigung von vor 5 Jahren sprechen will. Angeblich ist zu dieser Sache ein Video aufgetaucht….
Ein sehr interessantes und spannendes Buch. Aber ich fand es nicht so richtig “rund”. Die Sache mit der Vergewaltigung spielt im Laufe des Buches immer weniger eine Rolle. Wer und warum man ihn nun eigentlich als Anwalt engagiert hat, um bei dieser Anwaltskanzlei etwas zu stehlen, ist am Ende immer noch offen was mich ehrlich gesagt irgendwie gestört hat.
Trotzdem würde ich dieses Buch weiterempfehlen!
Im Koma von Joy Fielding
1. Januar 2010Casey Marshall ist eine schöne Frau, die seit zwei Jahren mit einem sehr netten Mann verheiratet ist.
Als sie sich eines Tages zum Mittagessen mit ihren beiden Freundinnen Gail und Janine trifft, wird sie danach im Parkhaus von einem Auto überfahren als sie gerade ihr Auto holen will. War es ein Unfall oder wollte jemand sie ermorden?
Ein trauriger, aber auch spannender Thriller. Ich wußte aber schon recht bald wer ihr nach dem Leben trachtet. Trotzdem war das Buch spannend und auch sehr interessant. Die Autorin hat das gut beschrieben wie Casey im Koma lag und wie sie langsam wieder daraus erwacht. Ich hab richtig mit ihr mitgefühlt.
Ein absolut empfehlenswertes Buch!
Die Schneetänzerin von Danielle Steel
6. Dezember 2009Daninas Mutter stirbt als sie gerade mal 5 Jahre alt ist. Ihr Vater und ihre vier Brüder sind alle in der Armee und können sich nicht um sie kümmern. So fasst ihr Vater den Entschluß sie nach Sankt Petersburg ins Ballettinstitut von Madame Markova zu bringen. Schon nach wenigen Tagen hat sie sich dort eingelebt und wird im Laufe der Jahre Primaballerina. Sie tanzt sogar vor dem Zaren und seiner Familie. Eines Tages erkrankt sie schwer. Madame Markova kümmert sich um sie. Doch nach einigen Tagen merkt sie, dass sie ärztliche Hilfe benötigt. In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Brief an die Zarin und bittet diese um Hilfe. Die Zarin schickt sofort einen der beiden Ärzte zu Danina. Dieser kommt nun täglich zu ihr. Als sie auf dem Weg der Besserung ist, nimmt er sie mit zur Zarenfamilie, damit sie sich dort in Ruhe einige Monate erholen kann. In dieser Zeit verlieben sich Danina und der Arzt….
Ein zwar sehr kitschiger, aber auch sehr schöner Roman. Er liest sich sehr leicht und schnell (hat ja auch gerade mal 250 Seiten). Ich fand das Buch ganz gut und würde es auch weiterempfehlen an alle, die gerne Romane lesen.
Neues Glück von Danielle Steel
4. Dezember 2009Fiona, 44 Jahre, sehr elegant, ist Chefredakteurin einer bekannten Modezeitschrift und führt ein recht exzentrisches Leben mit einem Hund und einem pakistanischen Haushälter.
John ist ein eher konservativer Mann, der für eine Werbeagentur arbeitet.
Als die Modezeitschrift für die Fiona arbeitet eine neue Werbekampagne starten möchte, soll sie sich darum kümmern und trifft dabei auf John, der den Auftrag für seine Firma übernehmen soll. Sofort verliebt er sich in Fiona. Aber ob zwei so unterschiedliche Menschen wirklich glücklich werden können?
Ein teils heiterer Roman, der sich sehr schnell liest. Es ist zwar insgesamt eine recht kitschige Story, aber zwischendurch kann man schon mal schmunzeln, wenn Danielle Steel beschreibt wie Sir Winston, der Hund, auf dem Bett liegt und schnarcht.
Ein empfehlenswertes Buch. Kann man gut auf Reisen lesen.
Vertauschtes Glück von Danielle Steel
29. November 2009Olivia und Victoria sind eineiige Zwillinge. Aber doch sind sie ganz verschieden. Olivia ist eine sehr ruhige und vernünftige Person, während Victoria ungestüm und wild ist. Schon als Kinder haben die beiden Erwachsenen Streiche gespielt, indem sie vorgaben die jeweils andere zu sein. Denn nur ihre Kinderfrau kann sie wirklich auseinanderhalten.
Kurz vor dem 1. Weltkrieg verkauft ihr Vater seine Fabriken und muss dazu für einige Wochen nach New York, um alles mit seinen Anwälten zu klären. Für diese Zeit nimmt er seine Töchter mit und führt sie abends ins Theater oder zu Partys aus. Auf einer dieser Partys lernt Victoria Toby kennen und verliebt sich in ihn. Einige Tage später treffen sich die zwei heimlich. Aber Toby ist ein Draufgänger, der mit Frauen nur spielt. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, trotzdem erzählt er Victoria wie sehr er sie liebe und das er sie heiraten will. Als ihr Vater von dieser Affäre erfährt, fährt er mit seinen Töchtern sofort wieder nach Croton und stellt Victoria zur Rede. Einige Tage später entschließt er sich zu einem Plan, der beiden Schwestern nicht gefällt, aber die Ehre der Familie retten kann….
Ein schöner Liebesroman, der vor und während des 1. Weltkriegs in Amerika und Europa spielt.
Aber leider ist alles sehr vorhersehbar. Trotzdem lohnt es sich den Roman zu Ende zu lesen, da man sehr schön mit beiden Mädchen mitfühlen kann. Es ist einer der besseren Werke von Danille Steel, finde ich.
Also wer gerne Liebesromane liest, sollte hier zugreifen.
Liebesnächte in der Taiga von Konsalik
28. September 2009Franz Heller ist Deutscher, arbeitet für die CIA und soll als Spion nach Russland reisen, um dort die neueste Raketentechnik auszukundschaften. Jeder Ausländer, der nach Russland reisen möchte, muss dies vorher anmelden und er wird schon vor der Einreise vom KGB überprüft. Dazu erhält ein Major Kapuschin jeden Morgen eine Liste mit den Namen der am nächsten Tag eintreffenden Ausländern. Als er eines Tages den Namen Heller liest, hat er ein komisches Gefühl. Er umkreist diesen Namen auf der Liste, was bedeutet, dass er überwacht wird. Als Heller am nächsten Tag in Russland eintrifft, wird er von Marfa Babkinkskaja am Flughafen abgeholt und zum Hotel gebracht. Damit er nicht flüchten kann, nimmt sie ihm seinen Pass ab. Sie schlägt ein gemeinsames Abendessen vor, er lehnt aber ab mit der Begründung in Ruhe auspacken zu wollen. Als Marfa ihn am nächsten Morgen abholen will, ist er verschwunden, obwohl die ganze Nacht jemand auf dem Hotelflur Wache stand. Wird der KGB Heller finden? Erfährt Heller etwas über die russischen Raketen?
Das hört sich ja spannend an, dachte ich. Denn Konsalik hatte ich bisher nur mit Schnulzenromanen in Verbindung gebracht. Und das hat sich auch bestätigt. Es zieht sich zwar durch das ganze Buch, dass Heller vom KGB gesucht wird und immer wieder fliehen muss, aber das ist dann oft sehr langatmig. Andere spannende Momente werden wieder sehr kurz abgehandelt.
Im Großen und Ganzen ist es eben doch ein Schnulzenroman und kein spannendes Buch.
Auch hat es mich sehr gestört, dass der Autor den Leser immer wieder direkt anspricht. Sowas mag ich nicht. Die Geschichte soll einfach hinter einander erzählt werden. Und dass vieles immer verkleinert wurde z.B. Brüderchen, Häuschen etc. ging mir auch ziemlich auf die Nerven. Aber das ist vielleicht in Russland wirklich so.
Ich bin wirklich froh, dass ich für dieses Buch kein Geld ausgegeben habe, sondern es geschenkt bekam. Man quält sich eigentlich eher durch die fast 800 Seiten.
Ich würde das Buch nur Konsalik-Fans und Liebhabern von Schnulzenromanen empfehlen.
Sag mir auf Wiedersehen von Alexandra Cordes
3. September 2009Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die Geschichte der elsässischen Familie Welsch. Erst stirbt die Mutter bei der Geburt des vierten Kindes, kurz danach das Baby, der Vater findet eine neue Frau, die Kinder werden flügge und bauen sich ein eigenes Leben auf. Das ganze spielt in der Zeit von ca. 1870 bis in den zweiten Weltkrieg hinein.
Ich fand das Buch nicht so sehr interessant. Die Autorin springt zu schnell in die nächste Zeit. Fängt man ein neues Kapitel an, muss man oft erst überlegen worum es nun wieder geht. Die Zeitspanne von 60 Jahren in ein Buch mit nicht mal 500 Seiten zu packen ist schon recht schwierig. Über das Leben in dieser Zeit erfährt man auch kaum etwas. Historisch wichtige Ereignisse werden zwar kurz erwähnt, aber sonst auch nichts.
Dieser Roman ist eine sehr seichte Lektüre für das Krankenbett oder eine Zugfahrt. Nur wer auf kitschige Romane steht, sollte dieses Buch lesen.