Ausgehandelt von Andreas Adlon

Thomas Behrends ist Broker an der Wall Street. Eines Tages erhält er einen Anruf. Die Stimme befielt ihm eine bestimmte sehr große Order zu erteilen, sonst passiert seiner Frau etwas. Aus Angst tut er das nach kurzem Überlegen. Natürlich verliert er dadurch seinen Job, da so große Orders immer vom Chef abgesegnet werden müssen. Da er arbeitslos ist, macht er sich auf die Suche nach seiner Frau und gerät dabei selbst in Gefangenschaft…..

So ganz begeistert bin ich von dem Buch nicht. Die Geschichte an sich ist spannend und interessant. Man bekommt einen kleinen Einblick in das Leben eines Brokers. Doch die Szenen, in denen Thomas dann nach Frankfurt zu seiner Familie reist, sind meist langweilig, weil sie nicht wirklich was mit der Story zu tun haben. Auch sind mir zu viele Fachbegriffe in dem Buch, die nicht erklärt werden. Der Autor, der selbst mal Broker war, setzt voraus, dass man weiß was gemeint ist.
Was mich wirklich gestört hat, waren die vielen Fehler. Mal hat ein Wort gefehlt, mal war es an der falschen Stelle, mal war es ein falsches Wort und dann auch noch einige Rechtschreibfehler. Für einen deutschen Autor sehr schwach. Da sind Bücher von fremdsprachigen Autor besser ins Deutsche übersetzt.
Auch fand ich das Ende nicht so toll. Es lässt zu viele Fragen offen. Es passiert plötzlich sehr viel, aber irgendwie weiß man dennoch nicht warum das alles eigentlich passiert ist.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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