Die Tote von Rosewood Hall von Annis Bell

England 1860 – Lady Jane kommt als Waisenkind zu ihrem Onkel nach Rosewood Hall. Er kümmert sich jahrelang rührend um sie. Doch nun ist er schwerkrank und möchte sie vor seinem Tod verheiraten. Und so veranstaltet er einen Ball auf Rosewood Hall. Doch Lady Jane ist davon nicht sehr angetan. Als es ihr zu viel wird, geht sie in den Garten, um frische Luft zu schnappen. Doch kaum hat sie die Tür geöffnet, hört sie ein Wimmern. Sie macht sich auf die Suche und findet ein junges Mädchen. In diesem Moment erscheint Captain Wescott und hilft Lady Jane das Mädchen in den Wintergarten zu tragen. Dort kann dieses nur noch in wenigen Worten von einer Mary erzählen, bevor sie stirbt. Lady Jane macht sich auf die Suche nach Mary…

Die Autorin beschreibt die Figuren und Szenen ganz gut, so dass man sich ein Bild von dem Leben in der damaligen Zeit machen kann. Allerdings fand ich das Buch eher langweilig. Das Mädchen stirbt zwar gleich am Ende des ersten Kapitels, aber dann passiert nicht wirklich was. Im Laufe des Buches gibt es dann ein paar Unfälle, die Spannung suggerieren sollen.
Die Autorin erzählt in diesem Buch eigentlich zwei Geschichten. Einmal Lady Janes Suche und dann die Geschichte über Mary. Aber ehrlich gesagt, könnte man die Geschichte über Mary auch stark abkürzen, da diese nicht viel mit der Suche zu tun hat. Die Geschichte weckt Mitleid, sorgt aber auch für Langeweile.
Ich fand das Buch langweilig und würde es daher nicht weiterempfehlen. Es ist schade, dass der Leser hier nicht wirklich mitraten konnte. Die Letzten Kapitel habe ich nur noch überflogen, weil ich wissen wollte wer es nun war. Aber ehrlich gesagt war das Ende genauso nichtssagend wie das ganze Buch. Aber vielleicht gefällt es ja einem anderen Leser besser.

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