Der Gefangene von John Grisham

Die junge und eigentlich sehr beliebte Debbie Carter wird in ihrer Wohnung vergewaltigt und anschließend ermordet. Die Polizei hat recht schnell zwei Verdächtige – Ron Williamson und Dennis Fritz. Die Beamten verhören die beiden Verdächtigen so lange bis diese den Mord gestehen. Auch die Geschworenen bei der Verhandlung sind der Meinung, dass die „Beweise“ ausreichen und verurteilen die beiden zur Todesstrafe.

So langweilig wie sich das bis hierher anhört ist das ganze Buch. Es geht nur darum, dass die beiden Männer zu Unrecht verurteilt wurden und am Ende natürlich doch noch frei kommen. (Das ist ürbigens eine wahre Geschichte)
Ich habe mich ehrlich gesagt eher durch dieses Buch durchgequält. Es war zwar interessant, aber zu langatmig und verwirrend geschrieben. John Grisham erzählt auch von einem anderen Mord bei dem ebenfalls zwei Männer zu Unrecht festgenommen und ins Gefängnis gesteckt wurden. Er springt dann immer zwischen beiden Fällen hin und her. Auch erzählt er mal was aus der Gegenwart, dann wieder was aus der Vergangenheit. Außerdem werden immer wieder Daten angeführt an denen irgendwas wichtiges passiert ist. So viele Daten finde ich eher störend.
In seinen Anmerkungen am Ende des Buches schreibt John Grisham, dass dies ein Sachbuch ist. Ok, dafür mag es ja spannend sein. Aber von John Grisham erwartet man spannend erzählt Justiz-Thriller und keine Sachbücher!
Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.